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Durchsuchungen in Bayern bei internationaler Polizei-Aktion

Straubing (dpa/lby) – Im Rahmen des internationalen Einsatzes gegen das organisierte Verbrechen mit mehr als 800 Verdächtigen in 16 Ländern hat es auch mehrere Durchsuchungen in Niederbayern gegeben. Nach Angaben eines Polizeisprechers vom Dienstag in Straubing sind bei drei Verdächtigen im Landkreis Passau und im Landkreis Deggendorf unter anderem rund 600 Gramm Marihuana, Bargeld und Datenträger sichergestellt worden. Festnahmen habe es bei den Aktionen am Montag keine gegeben.

Am Dienstag teilte Europol in Den Haag mit, dass Ermittler mehr als 18 Monate lang Telefongespräche und andere Kommunikation mehrerer Banden abgehört hatten. Mehr als 27 Millionen Nachrichten seien gefiltert worden. Der Schlag war gelungen, da Undercover-Beamte präparierte Telefone in mehr als 300 Banden eingeschleust hatten, auch bei Mafia-Banden in Italien, Motor-Gangs und internationalen Drogen-Syndikaten. Die Telefone, die angeblich verschlüsselt sein sollten, waren aber nach Europol-Angaben mit einem Telekom-Netzwerk verbunden, das vom FBI eingerichtet worden war.

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