Eine Erdhummelsitzt auf der Blüte einer Stauden-Sonnenblume und sammelt Nektar., © Wolfgang Kumm/dpa/ Archiv

Elf Naturschutzprojekte erhalten über 2,3 Millionen Euro

Der Bayerische Naturschutzfonds fördert Projekte zum Schutz von Natur und Artenvielfalt mit mehr als 2,3 Millionen Euro. Es handele sich um elf vorbildliche Projekte, «um Bayerns einzigartige Flora und Fauna für die Zukunft zu bewahren und weiterzuentwickeln», erläuterte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am Mittwoch.

Gefördert werden etwa Streuobstwiesen im Landkreis Freising, ein Modellprojekt zur Renaturierung des Kalterbaches in den Landkreisen Dachau und München sowie in der Stadt München, eine Biodiversitätsstrategie in Bernried am Starnberger See sowie ein Projekt des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern, mit dem vermieden werden soll, dass zu viele Vögel gegen Glasscheiben fliegen.

Nach Ansicht des Grünen-Fraktionschefs im Landtag, Ludwig Hartmann, reicht die Förderung nicht aus. Die unterstützten Projekte seien zwar alle wertvoll. Es handele sich aber nur um einen punktuellen Naturschutz. Hartmann forderte unter anderem «einen echten Biotopverbund in ganz Bayern», Moore zu renaturieren und die Ausweisung von mehr Flächen, in denen die Ökologie Vorrang habe.