Ermittlungen nach missglückter Beschneidung

Nach Komplikationen bei der Beschneidung eines Säuglings im Landkreis Sonneberg laufen nun Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung. Wie die Polizei mitteilte, hatten die Eltern des kleinen Jungen mit libyscher Abstammung die Beschneidung in einer Asylbewerberunterkunft durchführen lassen. Dabei kam es zu Komplikationen. Der Säugling musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Kripo Saalfeld und die Staatsanwaltschaft Meiningen ermitteln nun gegen die Eltern und den noch Unbekannten, der die Beschneidung durchgeführt hat. Beschneidungen aus religiösen Gründen sind in Deutschland bei Jungen erlaubt. Dabei müssen aber bestimmte Standards eingehalten werden. Ob das auch in diesem Fall geschehen ist, wird nun ermittelt.