EU-Kartellstrafe gegen Automobilzulieferer Brose

Millionenstrafe für den Coburger Automobilzulieferer Brose – Die EU-Kommission hat gegen das Coburger Unternehmen eine Strafe in Höhe von gut 3,2 Millionen verhängt. Der Grund: Brose soll sich bei den Preisen für Fensterheber und Türteile mit dem kanadischen Unternehmen Magna abgesprochen haben. Es habe sowohl persönliche Treffen als auch Absprachen per Telefon oder E-Mail gegeben, heißt es in der Pressemitteilung der EU-Kommission. Magna kam straffrei davon, weil das Unternehmen die Kommission informiert hatte. Die Strafe gegen Brose sei ebenfalls wegen der Mitarbeit bei der Untersuchung um gut ein Drittel reduziert worden.