Fahrtzeiten-Manipulation in Neustadt: Plädoyers gehalten

Im Prozess um den Leiter einer Speditionsabteilung aus Neustadt bei Coburg wurden gestern (23.7.) die Plädoyers gehalten. Das berichtet das Coburger Tageblatt. Der Mann hatte bereits zugegeben Fahrtenschreiber mit Magneten manipuliert zu haben. So habe er den Familienbetrieb am Laufen halten wollen. Die Mitarbeiter des Unternehmens seien oft zu illegalen Fahrten gedrängt worden. Zudem benutzten sie auch unterschiedliche Fahrtenkarten, nicht nur die eigene. Dem Mann drohen nun eine Freiheitsstrafe auf Bewährung und eine hohe Geldstrafe. Das Urteil soll voraussichtlich am Freitag (9 Uhr) fallen.