Fall Peggy: Staatsanwaltschaft plant Beschwerde gegen Freilassung von Manuel S.

Im Fall Peggy will die Staatsanwaltschaft Bayreuth Beschwerde gegen die Freilassung des Tatverdächtigen Manuel S. einlegen. Das hat ein Sprecher bestätigt. Wann genau das passieren soll, steht noch nicht fest. Wie berichtet wurde Manuel S. aus dem Kreis Wunsiedel an Weihnachten aus der Untersuchungshaft entlassen. Er hatte zwar ein Teilgeständnis abgelegt, dieses aber später wieder zurückgenommen. Ursprünglich hatte er den Ermittlern erklärt, Peggy zwar nicht getötet, aber ihren Körper von einer anderen Person entgegengenommen und in einen Wald in Thüringen gebracht zu haben. Die Ermittler sollen Manuel S. ohne Anwalt zehn Stunden lang befragt haben. Deshalb hatte er die Aussage widerrufen. Das Amtsgericht nahm die Haftbeschwerde seines Anwalts an und verneinte damit den dringenden Tatverdacht gegen Manuel S.