Fall Peggy: Ulvi K.s Betreuerin wehrt sich

Nach den neuen Entwicklungen im Mordfall Peggy hat sich nun auch die Betreuerin von Ulvi K. geäußert. Gudrun Rödel wehrt sich gegen Medienberichte, wonach Ulvi K. wieder zum Kreis der Verdächtigen im Fall Peggy zählen könnte. Seit vergangenem Freitag ist bekannt, dass Mordermittlungen gegen Manuel S. aus Marktleuthen laufen. Dieser hatte zugegeben, Peggys Leiche vor 17 Jahren vergraben zu haben. Getötet hat er das Mädchen nach eigener Aussage nicht. Während seines Geständnisses nannte er den Ermittlern einen Namen. Daraus schlussfolgern zwei Zeitungen, dass es sich um Ulvi K. handeln muss. Für Gudrun Rödel ist es ein Unding, dass ihr Mandant und seine Familie wieder in einem solch schlechten Licht in die Öffentlichkeit geraten. Wie sie in einer Presseerklärung mitteilte, hat sie mehrere Abmahnungen an diverse Medien abgesetzt. Ulvi K. war zwar im Fall Peggy zunächst verurteilt, Jahre später aber freigesprochen worden.