Fall Peggy: weiter kein dringender Tatverdacht

Das Teilgeständnis ist gegen den Beschuldigten im Mordfall Peggy verwendbar. Dennoch besteht kein dringender Tatverdacht. Manuel S. muss somit nicht zurück in Untersuchungshaft. Das hat das Landgericht Bayreuth jetzt entschieden, nachdem die Staatsanwaltschaft Beschwerde gegen die Freilassung von Manuel S. eingelegt hatte. Bereits beim Amtsgericht war die Staatsanwaltschaft damit gescheitert. Und das wiederum hatte den Haftbefehl an Heiligabend aufgehoben. Der 42-Jährige hatte im September gestanden, den leblosen Körper der kleinen Peggy aus Lichtenberg in einen Wald geschafft zu haben. Ermordet haben will er sie aber nicht. Dieses Teilgeständnis hatte Manuel S. widerrufen, mit der Behauptung, die Ermittler hätten ihn unter Druck gesetzt. Eine Videoaufzeichnung der Vernehmung beweist aber das Gegenteil, wie das Landgericht Bayreuth mitteilt.