Fast 66.000 Besucher bei Landesausstellung zu Franken

Fast 66.000 Menschen haben sich die diesjährige bayerische Landesausstellung zu Franken angeschaut. In Anbetracht der nach wie vor spürbaren Auswirkungen der Corona-Krise seien dies erfreuliche Zahlen, teilten die Organisatoren vom Haus der Bayerischen Geschichte am Montag mit. Die Schau «Typisch Franken?» in Ansbach hatten von Mai bis Anfang November demnach überwiegend Familien oder einzelne Gäste besucht. Bei Gruppen und Schulklassen habe es dagegen Zurückhaltung gegeben.

Die Ausstellung ging auf 1000 Quadratmetern der Frage nach, was Franken ausmacht. Anhand von 150 Exponaten zeigte sie vor allem die Vielfalt der Region im Norden Bayerns, spielte aber auch mit Klischees und Vorurteilen. Bei einer Besucherbefragung, an der sich etwa 18.000 Gäste beteiligten, gaben nach Angaben der Organisatoren 81 Prozent an, dass die Ausstellung gut oder sehr gut sei.

Was für sie typisch fränkisch ist, sollten auch die Besucherinnen und Besucher selbst beurteilten. In einer interaktiven Befragung landete das Bier auf Platz 1, gefolgt von Bratwurst und dem fränkischen Dialekt. Die Befragten sollten aus zwölf Begriffen ihre drei Favoriten aussuchen.