RadioEINS https://www.radioeins.com Mein Zuhause. Meine Musik. Sat, 01 Aug 2026 18:20:21 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Netflix-Bergsteiger Nirmal Purja stirbt am Broad Peak https://www.radioeins.com/netflix-bergsteiger-nirmal-purja-stirbt-am-broad-peak-1965720/ Sat, 01 Aug 2026 18:15:02 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260801-930-471925 Als erster Mensch hatte er alle Achttausender innerhalb einer Saison bestiegen. Jetzt ist der nepalesischstämmige Extremsportler Nirmal Purja nach Angaben seiner Firma tot. Alle Mitglieder seiner Gruppe starben nach einem schweren Lawinenunglück am Donnerstag am Broad Peak – ein Berg mit rund 8.050 Metern Höhe – in Pakistan, bestätigte der Alpine Club Pakistan der Deutschen Presse-Agentur am Samstagabend.

Der Kontakt zu der Gruppe sei nach einem Lawinenabgang am Donnerstagmorgen abgebrochen, hieß es vom APC. Es wurde eine große Rettungsaktion eingeleitet. 

Unter den toten Alpinisten sind nach Angaben des ACP insgesamt sechs Bergsteiger aus Nepal, ein Bergsteiger aus Pakistan, ein chinesischer Bergsteiger, eine Alpinistin aus den USA sowie eine Bergsteigerin aus dem Oman.

Tiefe Trauer und Kummer

«Mit tiefer Trauer und unermesslichem Kummer bestätigen wir den tragischen Tod von Nirmal Purja», schrieb seine Firma in einer Stellungnahme auf Instagram. «Der tragische Tod von sechs Nepalesen und vier weiteren ausländischen Bergsteigern, darunter Weltrekordhalter Nirmal Purja, im pakistanischen Karakorum-Gebirge, schockiert uns», schrieb der nepalesische Premier Balendra Shah auf Facebook.

Auch die Bergsteigerlegende Reinhold Messner würdigte Purja: «Was bleibt, ist nicht nur die Trauer über seinen Tod, sondern auch die Erinnerung an ein Leben, das er in vollen Zügen gelebt hat», schrieb er auf Instagram. Es sei ein Privileg, ihn gekannt zu haben. 

Rekordbergsteiger aus Netflix-Doku

Die zehnköpfige Expedition sei von Nirmal Purja, dem bekannten nepalesischstämmigen Alpinisten mit britischer Staatsangehörigkeit, geleitet worden, hieß es vom ACP. Purja – auch bekannt unter dem Namen Nims Dai – machte unter anderem international Schlagzeilen, nachdem er 2019 in Rekordzeit alle 14 Achttausender innerhalb von sieben Monaten erklommen hatte. Im August 2023 wurde sein Rekord von einer Norwegerin und einem Nepalesen im Team übertroffen.

In einer Mischung aus Trotz und Selbstbewusstsein nannte Purja seine damalige Mission «Project Possible» (Projekt Möglich). «Als ich von dem Projekt erzählte, haben die Leute gelacht», sagte er damals der dpa in Nepals Hauptstadt Kathmandu. «Sie sagten, das wäre nicht möglich.»

Die Netflix-Produktion «14 Peaks: Nothing is Impossible» widmet sich seiner Leistung. Sie zeigt die extremen Wetterbedingungen, denen Bergsteiger in den Höhen ausgesetzt sind und handelt von dem Balanceakt zwischen Leben und Tod bei Purjas Extrem-Expedition. Zuvor veröffentlichte er unter dem Namen Nimsdai Purja eine Autobiografie, die zum Bestseller wurde. Eine deutsche Fassung erschien im Jahr 2022 unter dem Titel «Jenseits des Möglichen: 1 Mann, 6 Weltrekorde, 14 Achttausender».

Den Broad Peak zu besteigen sei ursprünglich nicht Teil seines Plans gewesen, schrieb Purja am Montag auf der Plattform X. Nach einer Besteigung des Gasherbrum II – einem weiteren pakistanischen Achttausender – fehle ihm lediglich die Besteigung des Broad Peak, um der erste Mensch zu sein, der alle 14 Achttausender ohne Sauerstoff zweimal bestiegen habe, schrieb er.

Die britische BBC berichtete, dass Purja seine Liebe zum Bergsteigen während seiner Zeit als Elitesoldat der britischen Marine fand. Er sei von Königin Elizabeth II. 2018 ausgezeichnet worden. Auch sein Vater und ältere Brüder seien bereits Teil der britischen Streitkräfte gewesen, berichtet der Sender.

Laura Dahlmeier starb in der gleichen Region

Vor fast genau einem Jahr kam die Deutsche Laura Dahlmeier am 28. Juli 2025 beim Bergsteigen am Laila Peak ums Leben. Die Unglücksorte liegen nah beieinander. Die 31-jährige ausgebildete Bergführerin war mit ihrer Seilpartnerin unterwegs, als sie beim Abstieg auf einer Höhe von 5.700 Metern von einem Steinschlag am Kopf getroffen wurde. Sie war mutmaßlich sofort tot. 

Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte aufgrund der anhaltenden Steinschlaggefahr und schwieriger Wetterbedingungen niemand zu ihr vordringen. Die Rettungsaktion wurde schließlich eingestellt, da es Dahlmeiers ausdrücklicher und niedergeschriebener Wille war, dass in einem solchen Fall niemand sein Leben riskieren dürfe, um sie zu bergen. Ihr Leichnam verblieb am Berg, wo sie ihre letzte Ruhestätte fand.

Experte: Klimawandel verschärft Gefahrenlage in Bergsteigerregion

Der Broad Peak ist der zwölfthöchste Berg der Erde und liegt im Karakorum-Gebirge auf der Grenze zwischen Pakistan und China. Die Region im hohen Norden Pakistans zieht jährlich viele internationale Bergsteiger-Expeditionen an.

Als Achttausender sei der Broad Peak ein schwieriger Berg und es habe auch in der Vergangenheit immer wieder Unfälle dort gegeben, sagt Irfanullah Baig, ein pakistanischer Bergsteigerexperte. Aber mit dem Klimawandel würden Lawinen, schwere Wetterbedingungen und Steinschlag zunehmen. «Die Temperaturen in den Ortschaften am Fuß der Berge steigen auf 40 Grad. Damit gibt es keine stabile Schneedecke mehr und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Schneeschmelze jederzeit Lawinen auslöst», erklärt der Experte.

Quelle: dpa

 

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Im blau-weißen Flieger: FC Bayern startet Asien-Tour https://www.radioeins.com/im-blau-weissen-flieger-fc-bayern-startet-asien-tour-1965699/ Sat, 01 Aug 2026 16:36:09 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260801-930-471800 Der FC Bayern München ist auf seine Asientour aufgebrochen. Trainer Vincent Kompany und der Großteil seines Starensembles um Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich und Bayern-Kapitän Manuel Neuer hoben am Samstag leicht verspätet im ausgerechnet blau-weiß gestreiften Charterflieger nach Südkorea ab. Die Marketing- und Vorbereitungsreise führt zunächst auf die Insel Jeju, weiter geht es dann Mitte der Woche in die Metropole Hongkong.

Neuzugang Brown startet mit großer Vorfreude

Neuzugang Nathaniel Brown, der für rund 50 Millionen Euro Ablöse von Eintracht Frankfurt kam, freut sich besonders auf die Sommertour. «Ich glaube, für mich ist es noch wichtiger, weil ich dann einfach mit den Jungs jeden Tag zusammen bin. Deswegen ist Trainingslager ja etwas sehr, sehr Gutes», sagte der Nationalspieler.

Der marokkanische WM-Teilnehmer Ismael Saibari, der für eine ähnliche Ablösesumme von der PSV Eindhoven zum FC Bayern wechselte, fehlt dagegen bei der Reise. «Ismael brennt schon, Ismael würde am liebsten schon die Asien-Tour mitmachen, aber er soll jetzt erstmal die Reha in Ruhe fertig machen», sagte Sportvorstand Max Eberl. Das gilt auch für Serge Gnabry, Lennart Karl und Jamal Musiala, die in München an ihrer Fitness arbeiten.

«Einfach tolle Spiele»

Am Dienstag (13.00 Uhr) spielt der FC Bayern gegen den koreanischen Club Jeju SK FC. Drei Tage später steht am Freitag (14.00 Uhr) in Hongkong im Rahmen des Audi Football Summit ein Härtetest gegen Europa-League-Sieger Aston Villa an, zudem sind sechs Trainingseinheiten geplant. «Einfach tolle Spiele, gut für den Kader», sagte Eberl. Das erste Pflichtspiel steht am 22. August im Franz-Beckenbauer-Supercup bei Vizemeister Borussia Dortmund an.

Dann sind auch die französischen Nationalspieler Michael Olise und Dayot Upamecano sowie Englands Nationalmannschaftskapitän Harry Kane wieder zurück. Da sie bis zum Schluss-Wochenende der WM beschäftigt waren, haben sie noch Urlaub. «Natürlich haben wir noch nicht alle Jungs dabei. Aber die, die wir haben, sind alle sehr gut drauf, das ist wichtig», sagte Kompany.

Der FC Bayern war bisher jeweils einmal in Hongkong und Südkorea zu Gast. Insgesamt ist es die zehnte Auflage der Audi Summer Tour, hinzu kommen während der Corona-Pandemie zwei digitale Varianten.

Quelle: dpa

 

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Aufnäher weggenommen: Wacken-Festival räumt Fehler ein https://www.radioeins.com/aufnaeher-weggenommen-wacken-festival-raeumt-fehler-ein-1965672/ Sat, 01 Aug 2026 16:29:19 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260801-930-471777 Das Heavy-Metal-Festival Wacken Open Air hat Fehler im Umgang mit politischen Botschaften von Festivalbesuchern eingeräumt. Veranstaltungsleiter Daniel Schlatter sprach von Unregelmäßigkeiten bei der Unterweisung der Sicherheitsdienste. «Dass da Patches weggenommen worden sind, war nicht richtig, ist aber passiert.» Es sei deshalb im Bereich der Ordnungsdienste nachgesteuert worden, damit so etwas nicht mehr vorkomme. Festivalgründer Thomas Jensen betonte, die Veranstaltung sei ein Statement für Völkerverständigung. 

In sozialen Netzwerken gab es etwa Klagen darüber, dass Besucher und Besucherinnen auf Anweisung von Sicherheitspersonal politisch linksorientierte Botschaften beispielsweise von Kleidungsstücken entfernen sollten.

Festivalleitung und Einsatzkräfte grundsätzlich zufrieden

Vor den letzten Konzerten am Abend zeigten sich Veranstalter, Polizei und Rettungsdienste zufrieden mit dem Verlauf der Jubiläumsausgabe. Das 35. Wacken Open Air (W:O:A) in Schleswig-Holstein startete am Mittwoch und war mit 85.000 Metalfans erneut ausverkauft. Es endet in der Nacht zum Sonntag.

«Dass es so gut wird, habe ich natürlich nicht gedacht», sagte Festivalgründer Jensen. «Das Wetter hat mitgespielt und wir haben epische, fantastische Shows gesehen.»

Trotz Temperaturen zeitweise deutlich über 30 Grad Celsius berichtete der Leiter des Rettungsdienstes, Volker Böhm, es hätten nur 15 Fans wegen Hitzenotfällen behandelt werden müssen. Bis 14.00 Uhr habe der Rettungsdienst etwa 3.500 Einsätze gehabt, darunter rund 160 wegen allgemeiner medizinischer Probleme, aber es habe auch viele kleinere Hilfsleistungen gegeben. 

Der Leiter der Polizeidirektion Itzehoe, Frank Mathiesen, berichte, es seien bis 11.00 Uhr 226 Einsätze gezählt worden und damit mehr als 2025 (187 Einsätze). Es habe sich aber eher um Unterstützungseinsätze gehandelt. Es habe ein paar mehr Einsätze außerhalb des Geländes gegeben. 

«Und wir hatten auffällig mehr Einsätze im Zusammenhang mit unzulässigen Drohnensteigungen.» Das seien alles «ahnungslose Hobbypiloten» gewesen, die alle ein Bußgeld erwarte.

Quelle: dpa

 

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Bayern-Chef Hainer erleichtert: «Aberwitzige Idee vom Tisch» https://www.radioeins.com/bayern-chef-hainer-erleichtert-aberwitzige-idee-vom-tisch-1965657/ Sat, 01 Aug 2026 16:10:53 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260801-930-471747 Bayern-Präsident Herbert Hainer hat erleichtert auf die Aufgabe der FIFA-Investorenpläne reagiert und den gesamten Vorgang scharf kritisiert. «Es ist ein Glück, dass dieser Spuk so schnell vorbeigegangen ist wie er gekommen ist, und dass diese aberwitzige Idee vom Tisch ist», sagte Hainer kurz vor dem Abflug der Münchner Fußballprofis nach Südkorea. Dort beginnt für den Rekordmeister seine Asien-Tour. 

In der Nacht zum Samstag hatte der Weltverband FIFA die Pläne beendet, Anteile an den kommerziellen Rechten seiner Wettbewerbe wie der Männer- und Frauen-WM sowie der Club-WM an private Investoren zu verkaufen. «Man muss jetzt sicherstellen, dass so eine Idee nicht mehr auf den Tisch kommt», sagte Hainer.

Hainer: «Dieser Vorgang ist eigentlich unglaublich»

Der 72 Jahre alte Bayern-Chef äußerte auch Verständnis für die Mitteilungen der Europäischen Fußball-Union UEFA, die dem Weltverband FIFA unter anderem mangelnde Transparenz vorgeworfen und einen Vertrauensverlust beklagt hatte. «Dieser Vorgang ist eigentlich unglaublich, dass niemand eingeweiht war vorher von den ganzen Verbänden, und das über Nacht auf den Tisch kam», meinte Hainer.

«Fußball muss Fußball bleiben», forderte der führende Bayern-Repräsentant. «Die FIFA hat als oberster Dachverband die Aufgabe, den Fußball zu organisieren. Und wenn Fremdinvestoren mitbestimmen wollen, dann besteht immer die Gefahr, dass an den Grundprinzipien und Grundstrukturen des Fußballs angegriffen wird und dass man sich vergreift.» 

Das könne Anstoßzeiten betreffen oder Hydration Breaks, nannte Hainer als Beispiele. Dreiminütige Trinkpausen hatte es bei der vergangenen WM in den USA, Kanada und Mexiko erstmals bei jedem Turnierspiel gegeben hatte.

Quelle: dpa

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«The Power of Love» – Tausende bei Pride Parade in Brighton https://www.radioeins.com/the-power-of-love-tausende-bei-pride-parade-in-brighton-1965648/ Sat, 01 Aug 2026 16:09:15 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260801-930-471737 Eine Woche nach dem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin haben sich im britischen Badeort Brighton viele tausend Menschen zur Pride Parade versammelt. Motto des Events in diesem Jahr ist «The Power of Love». 

Die Parade zählt in Großbritannien zu den größten Events von und für Menschen, deren sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität nicht den traditionellen Mehrheitsnormen entspricht. Sie findet seit 35 Jahren statt und endet in der Nähe eines Parks, in dem das zweitägige «Pride on the Park»-Festival steigt. Headliner des Festivals ist am Samstag die britische Sängerin Raye («Love Of Your Life»), am Sonntag US-Künstlerin Diana Ross («Upside Down»). Über das Wochenende werden laut Veranstalter zu den Pride-Events mehrere hunderttausend Menschen erwartet. 

Auch in anderen europäischen Städten, etwa Hamburg, Amsterdam und Stockholm gab es am Samstag Pride-Veranstaltungen. Der Nachrichtenagentur TT sagte die schwedische Künstlerin Efva Attling mit Blick auf den Anschlag in Berlin: «Es ist schrecklich, dass so etwas überhaupt passieren kann. Aber heute zeigen wir, dass wir gemeinsam stark sind.» Sie fühle sich nicht unsicher, sagte Attling.

In Berlin hatte der islamistische Attentäter Abdul B. am vergangenen Samstag mit einem Auto mehrere Menschen angefahren und weitere vermutlich mit einer Machete attackiert. Eine Frau aus Polen starb, 31 Menschen wurden verletzt.

Quelle: dpa

 

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Viel Stau zur Ferienzeit: Autofahrer brauchen Geduld https://www.radioeins.com/viel-stau-zur-ferienzeit-autofahrer-brauchen-geduld-1965633/ Sat, 01 Aug 2026 15:37:56 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260801-930-471628 Auf Deutschlands Autobahnen mussten sich seit Freitag zahlreiche Familien auf dem Weg in den Urlaub in Geduld üben. Neben Pendlern und Schwerverkehr sorgten die bundesweit letzten Ferienstarts dieses Sommers für volle Straßen. Erst gegen Samstagnachmittag hatte sich die Verkehrslage beruhigt.

Es sei die Kombination aus Urlaubern und Tagesausflüglern, die für größere Staus und stockenden Verkehr gesorgt hätte, sagte eine Sprecherin des ADAC und bezifferte die Länge aller Stauungen auf Deutschlands Autobahnen zur Höchstzeit zwischen 12.00 und 13.00 Uhr auf knapp 600 Kilometer. «Da konnte man den Urlaubsverkehr richtig sehen», sagte sie. Die Schwerpunkte seien in Schleswig-Holstein und im Süden in Bayern sowie in Baden-Württemberg gewesen.

Nadelöhr A7 

Am Sonntag sei zwar mit etwas weniger Reiseverkehr zu rechnen, allerdings würde ab Nachmittag der Rückreiseverkehr in Bayern deutlich spürbar sein. «Die A7 zwischen Würzburg und Fulda ist ein gewisses Nadelöhr», warnte die ADAC-Sprecherin. In der Vorwoche sei auch viel los gewesen, aber den Ferienbeginn in Bayern würde man merken.

Quelle: dpa

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Ballermann auf der Isar? Polizei kontrolliert Schlauchboote https://www.radioeins.com/ballermann-auf-der-isar-polizei-kontrolliert-schlauchboote-1965624/ Sat, 01 Aug 2026 15:18:40 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260801-930-471580 Feuchtfröhlich mit dem Schlauchboot auf der Isar feiern? Kombiniert mit Alkohol keine gute Idee, warnt die Polizei, die am Samstag den Bootsverkehr kontrolliert hat. «Das Problem ist tatsächlich das ungezügelte Partyverhalten, der viel zu hohe Alkoholkonsum, der dann diese Gefahren entstehen lässt, dann zu Notsituationen und Unfällen führt», sagte Jörg Greiner, Leiter der Grünwalder Polizeidienststelle. Bei Anwohnern und Sportpaddlern hat das Vergnügen keinen guten Ruf. «Die sprechen von Ballermann auf der Isar.»

Allein bis zum Nachmittag stellten die Einsatzkräfte bei ihrer Kontrolle acht Verstöße gegen das Alkohollimit von 0,5 Promille fest. In einem Boot saß laut Polizei ein fünfjähriges Kind, das statt einer Schwimmweste nur Schwimmflügel trug. In zwei Fällen seien Glasflaschen an Bord gewesen – auch das laut Isarverordnung verboten. 

Fast jedes Wochenende ein Bootsunfall

«Die meiste Arbeit macht uns tatsächlich der Alkoholkonsum während der Bootsfahrt», resümierte Greiner, der von den vielen Schlauchbooten berichtet, die hier bei schönem Wetter unterwegs sind. «Der Durchlauf ist enorm mit Musikboxen, mit Alkohol.» Das sei im Sommer echt ein Problem. «Und wir haben fast jede Woche oder fast jedes Wochenende irgendwo im Verlauf einen Bootsunfall.»

Angefeuert durch den Alkohol unterschätzen die Leute nach den Erfahrungen der Polizei die Gefahren und sind bereit, ein höheres Risiko einzugehen – die Folge: «Gefahren, die sie nüchtern wahrscheinlich nicht eingehen würden».

Polizei: Isar ist ein Wildfluss

Denn die Isar sei ein Wildfluss, warnt Greiner. Kiesbänke, ins Wasser gefallene Bäume, Treibgut, Strömungen und Strudel – all das sind Gefahren für die Menschen in den Schlauchbooten. 

Besonders tückisch: Das Isarwehr in Großhesselohe, wo die Durchfahrt für Boote verboten ist. «Sie müssten eigentlich ans Ufer paddeln, das Boot kurz raustragen und umsetzen und dann weiterfahren.» Eine Aufforderung, die Freizeit-Bootsnutzer immer wieder ignorieren. «Sie fahren da trotzdem drüber, landen dann im Wehr, in der Wasserwalze, können sich nicht mehr selber befreien», beklagt der Beamte. Die Folge sei oft ein riesengroßer Rettungseinsatz mit Feuerwehr, Wasserwacht, Rettungsdienst, teilweise Rettungshubschrauber, dazu das Risiko für die Retterinnen und Retter. 

Alkoholisierte «Freizeitkapitäne» in Gefahr

Doch in die Wasserwalze steigt auch das Rettungspersonal nicht rein. Das sei viel zu gefährlich. «Und dann haben Sie hier den alkoholisierten Bootsfahrer, den Freizeitkapitän, der meint, er kommt da durch», beklagt Greiner. Als Spaßverderber will die Polizei aber auch nicht gelten: «Wenn man sich an die Regeln hält, dann sind die Risiken einfach kalkulierbar».

Quelle: dpa

 

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Wie kam es zur Ceuta-Krise? https://www.radioeins.com/wie-kam-es-zur-ceuta-krise-1965546/ Sat, 01 Aug 2026 13:55:46 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260801-930-471308 Binnen Stunden strömen Zehntausende Menschen in die spanische Nordafrika-Exklave. Bewohner verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Andere bedrohen und attackieren die oft sehr jungen Ankömmlinge. Diese irren zunächst ziellos und halb nackt durch die Straßen – und kehren wenig später nach Marokko zurück.

Inzwischen hat sich die Lage in der Exklave deutlich entspannt. Doch die Chaos-Bilder dürften den politischen Streit über Migration in Europa noch lange bestimmen. Wie konnte es dazu kommen? Eine eindeutige Antwort gibt es bisher nicht – aber eine Menge Theorien.

Über einen Punkt herrscht in Spanien ungewöhnliche Einigkeit: Der beispiellose Ansturm wäre nach Ansicht nahezu aller Beobachter ohne das zumindest zeitweilige Wegschauen der marokkanischen Behörden kaum möglich gewesen. Die normalerweise streng bewachte Grenze gilt als so sensibel und kontrollierbar, dass Zehntausende Menschen sie nach Einschätzung der Zeitung «El País» nicht ohne «Billigung oder Mitwirkung» der Verantwortlichen in Rabat hätten überwinden können. Die in zahlreichen Videos dokumentierte Untätigkeit marokkanischer Sicherheitskräfte lasse «keinen Zweifel» daran.

Die Spur führt nach Rabat

Auch in Marokko merken einige Beobachter an, dass ein Vorfall wie der in Ceuta nur möglich sei, wenn die Behörden dort sie duldeten. Denn König Mohammed VI. regiert das Land autoritär und hat den Sicherheitsapparat und die digitale Überwachung mit Überwachungskameras massiv ausbauen lassen. Mehrere Migranten schildern spanischen Medien unabhängig voneinander, dass sie nicht gestoppt, sondern zum Grenzübertritt ermuntert worden seien.

Doch welches Interesse könnte Rabat an den chaotischen Szenen gehabt haben? Klar ist, dass Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez trotz enger wirtschaftlicher Verflechtungen der Länder für Rabat zum Ärgernis geworden ist. Der hatte die Beziehungen zu Algerien – Marokkos Nachbar und größter Feind in der Region – vergangene Woche bei einem Besuch gestärkt. Neben dem Streit der beiden afrikanischen Nachbarn über die frühere spanische Kolonie Westsahara betrachtet Marokko zudem die beiden spanischen Exklaven als «besetzte marokkanische Städte».

Unmut könnte in Rabat auch die jüngste Zustimmung des Justizausschusses des spanischen Parlaments zu einem Gesetzentwurf ausgelöst haben. Er soll vielen Sahrauis – den indigenen Bewohnern der Westsahara – und ihren Nachkommen den Erwerb der spanischen Staatsbürgerschaft erleichtern. In spanischen Medien wird spekuliert, dass Marokko darin auch deshalb eine Provokation sieht, weil Angehörige der von Algerien unterstützten Unabhängigkeitsbewegung Polisario mit einem EU-Pass schwerer verfolgt oder strafrechtlich belangt werden könnten. Die Bewegung Polisario besteht weitgehend aus Sahrauis.

Es ist möglich, dass Rabat Madrid mit einer Lockerung der Grenzkontrollen ein Signal senden wollte. Belege dafür gibt es zwar nicht. Der Verdacht kommt jedoch nicht von ungefähr: 2021 warf Spanien Marokko zuletzt vor, im Streit um die Westsahara Migration und Menschen als Druckmittel eingesetzt zu haben. Damals hatte Madrid den Chef der von Algerien unterstützten Polisario in einem Krankenhaus aufgenommen. Kurz darauf gelangten mehr als 8.000 Menschen nach Ceuta. Madrid sprach von «Erpressung», Rabat entgegnete: «Handlungen haben Konsequenzen.»

Eine weitere Vermutung ist in der jetzigen Krise: Rabat habe zeigen wollen, dass seine Rolle als ein Grenzpolizist für Europa nicht selbstverständlich ist. Das Land erhält für Maßnahmen zur Eindämmung der Migration EU-Gelder in Millionenhöhe. 

Der Blick nach Washington und Jerusalem

Diskutiert werden zudem mögliche Signale, die die spanische Migrationspolitik gesendet haben könnte. Dazu zählen die Legalisierung bereits im Land lebender irregulärer Migranten und ein Gerichtsurteil, das Zurückweisungen nach einer Einreise über das Meer erschwert. Die erste Maßnahme gilt zwar nicht für Neuankömmlinge, aber es heißt, sie könnten bei Migranten falsche Hoffnungen genährt haben.

Noch weiter gehen andere Spekulationen. Spanien hat sowohl Israels Vorgehen im Gazastreifen als auch die US-Angriffe auf den Iran scharf kritisiert und sich zudem dem Druck von Präsident Donald Trump widersetzt, die Ausgaben für Verteidigung schneller zu erhöhen. Daraus leiten manche Beobachter die Vermutung ab, Marokko könne im Interesse seiner engen Verbündeten USA und Israel gehandelt haben, um die linke Regierung in Madrid zu destabilisieren und gleichzeitig die Migrations- und andere Debatten in Europa anzuheizen.

Ein Israel-naher Analyst forderte deshalb vor einigen Monaten unumwunden, Israel solle Marokko helfen, Ceuta und Melilla «zurückzuerlangen», um Spanien zu «bestrafen». Belastbare Hinweise auf eine Beteiligung der USA oder Israels an den Ereignissen in Ceuta gibt es allerdings nicht.

Die marokkanische Regierung kommentiert die Vorfälle auch am Samstag mit keinem Wort. Aus einer politischen Partei mit Nähe zum Königshof heißt es nur, ein «nationaler Dialog» zu Problemen der Jugend sei nötig. Einige werfen der Regierung vor, die Jugend vernachlässigt zu haben. Autor Abdelhamid Bajouki schreibt, für die Betroffenen sei «das Meer weniger furchteinflößend als das Zuhause».

Jugend ohne Perspektive in Marokko

Marokkos Wirtschaft wächst so schnell wie seit Jahren nicht, trotzdem ist die Arbeitslosigkeit vor allem bei jungen Menschen hoch. Laut einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hat jeder Dritte zwischen 15 und 29 Jahren keinen Job, kein Studium und keine Ausbildung. Besonders hart trifft es Frauen.

In urbanen Zentren wie Casablanca, Rabat oder Fès wie auch im ländlichen Raum haben Menschen oft keine Perspektive – sie denken an ein Leben in Europa. Viele fassen Spanien und Frankreich ins Auge, wegen der geografischen Nähe und historischer Verbindungen dorthin. Beide EU-Länder beheimaten große marokkanische Gemeinden.

Ausgenutzt wird die Lage von Schmugglern. Zwar versucht die Regierung seit Jahren, Menschenhandel einzudämmen. Die kriminellen Netzwerke bestehen aber weiter, in denen auch Migranten aus Ländern südlich der Sahara nach Europa geschleust werden. 2025 meldeten Marokkos Behörden 73.000 irreguläre Einreisen ins Land, vor allem aus der Sub-Sahara.

Die Rolle von Handys und Social Media

Eine wichtige Rolle spielten in der Ceuta-Krise offenbar auch die sozialen Netzwerke. Zahlreiche Migranten berichten, sie seien durch Videos und Nachrichten auf Plattformen wie TikTok auf die angeblich offene Grenze aufmerksam geworden. Dort habe sich rasch die Hoffnung verbreitet, in Ceuta würden Unterkünfte bereitstehen und die Weiterreise aufs spanische Festland winken.

Vor Ort wich die Euphorie jedoch schnell der Ernüchterung. «Man hatte uns gesagt, wir bekämen eine Unterkunft und ein Visum für Algeciras. Aber das war alles gelogen», erzählte etwa der 18-jährige Mohamed einem «El País»-Reporter. Eine junge Mutter klagte: «Ich habe nicht einmal Milch für mein Baby bekommen.» Dass die meisten der 50.000 bis 60.000 Ankömmlinge auch unter dem Druck der spanischen Sicherheitskräfte schnell wieder «freiwillig» nach Marokko zurückgingen, ist alles andere als verwunderlich.

Quelle: dpa

 

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Zehntausende feiern zu Techno beim Nature One https://www.radioeins.com/zehntausende-feiern-zu-techno-beim-nature-one-1965519/ Sat, 01 Aug 2026 13:33:58 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260801-930-471275 Mehrere Zehntausend Menschen feiern an diesem Wochenende beim Technofestival Nature One in Rheinland-Pfalz. Auf der Raketenbasis Pydna in Kastellaun waren bereits am Freitag laut Veranstaltern mehr als 60.000 Raver. 

Highlights dürften am Samstag unter anderem die Auftritte von Fatboy Slim, Felix Jaehn, Alle Farben, Lilly Palmer und viele weiteren sein. Insgesamt sollen an beiden Tagen rund 350 DJs auf 20 Floors spielen. In der Nacht zum Sonntag soll es ein großes Feuerwerk geben. 

Bereits in der Nacht zum Samstag legten Größen wie Paul von Dyk und Paul Kalkbrenner auf. Laut Polizei gab es bislang keine besonderen Vorkommnisse. Es sei «gut, ruhig und friedlich». Auch wettertechnisch habe es keine Zwischenfälle gegeben. 

Nach mehreren verregneten Ausgaben freuten sich die Veranstalter, das Event bei «bestem Festivalwetter» ausrichten zu können. Trotz möglicher Hitzewellen im Sommer wollen die Veranstalter bei der traditionellen Ausrichtung am ersten Augustwochenende bleiben. «Ein Verlegen in den Herbst ist nicht praktikabel, da die nächtlichen Temperaturen dann deutlich niedriger sind und das Veranstaltungserlebnis sowie die technische Planung stark beeinträchtigt würden», teilte ein Sprecher mit. Stattdessen wolle man die Schutzmaßnahmen kontinuierlich an veränderte Wetterlagen anpassen.

In diesem Jahr gebe es auf dem Gelände überdachte Ruhe- und Schattenplätze mit Sonnensegeln, kostenlose Trinkwasserstationen auf dem Campingareal sowie Kühl- und Erste-Hilfe-Zelte und Sanitätsstationen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Bis zu 200 DRK-Helfer seien zeitgleich im Einsatz, insgesamt rund 700 Ehrenamtliche. 

Hinzu kämen eine Polizeiwache auf dem Gelände, Sicherheitsdienste sowie ein Shuttle zum Hallenbad in Kastellaun als zusätzliche Abkühlungsmöglichkeit. Zudem werde die Wetterlage fortlaufend beobachtet und Besucher bei Bedarf kurzfristig über die offiziellen Kanäle informiert.

Den Festivalgästen empfiehlt der Veranstalter unter anderem, regelmäßig zu trinken, Sonnenschutz zu tragen und Pausen im Schatten einzulegen. Alkohol und koffeinhaltige Getränke sollten bei großer Hitze möglichst wenig getrunken werden.

Quelle: dpa

 

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Große CSD-Demo in Hamburg – Umfrage: Mehr Unsicherheit https://www.radioeins.com/grosse-csd-demo-in-hamburg-umfrage-mehr-unsicherheit-1965498/ Sat, 01 Aug 2026 14:56:38 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260801-930-471243 Eine Woche nach dem Terroranschlag am Rande der Christopher-Street-Day-Feiern in Berlin haben in Hamburg Zehntausende für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt demonstriert und die queere Community gefeiert. Unter dem Motto «Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!» zog eine Parade von 60 Lastwagen als fahrende Bühnen von Firmen, Vereinen, Parteien und evangelischer Kirche durch die Innenstadt.

Rund 300.000 Menschen waren nach Angaben von Polizei und Veranstaltern auf den Straßen. Im vergangenen Jahr waren etwa 260.000 Menschen gekommen. Unter den Teilnehmern waren etwa die prominente Dragqueen Olivia Jones und mehrere Politiker von SPD und Grünen, darunter SPD-Bundestagsfraktionschef Matthias Miersch. 

Auch in Bonn und weiteren Städten sowie im Ausland in Amsterdam und im britischen Badeort Brighton waren Paraden geplant.

SPD-Fraktionschef Miersch wünscht sich einen Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei einem Christopher Street Day. «Es wäre ein sehr gutes Zeichen, wenn der Kanzler zu einem CSD kommen würde», sagte Miersch der Funke-Mediengruppe. «Ich finde es wichtig, dass wir als politische Verantwortungsträger in der aktuellen Lage Flagge zeigen.»

Angesichts des islamistischen Anschlags in Berlin hat das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung laut einer Umfrage gelitten. 38 Prozent der vom Meinungsforschungsinstitut Civey Befragten gaben an, dass ihr Sicherheitsgefühl seit dem vergangenen Wochenende eindeutig oder eher abgenommen habe. 54 Prozent schätzen ihr persönliches Sicherheitsgefühl in der Umfrage im Auftrag der Funke-Mediengruppe unverändert ein. Sieben Prozent fühlen sich sicherer. 

Die Hamburger Polizei hatte ihr Sicherheitskonzept noch einmal überarbeitet. Es sollen doppelt so viele Beamte wie bei der Demonstration im vergangenen Jahr im Einsatz sein.

In Amsterdam rief der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten bei der farbenprächtigen Parade auf den Grachten junge LGBTIQ-Personen auf, sich offen zu bekennen. Ein Coming-out sei nicht einfach, «aber sobald man diesen Schritt gewagt hat, wird es nur noch besser», sagte er laut der Nachrichtenagentur ANP am Samstag zum Auftakt der traditionellen «Canal Parade». Der 39-Jährige ist der jüngste Regierungschef der Niederlande und der erste, der offen schwul lebt.

In Berlin hatte der islamistische Attentäter Abdul B. am vergangenen Samstag mit einem Auto mehrere Menschen angefahren und weitere vermutlich mit einer Machete attackiert. Eine Frau aus Polen starb, 31 Menschen wurden verletzt. Der zunächst flüchtige 21-Jährige wurde am Sonntagabend von Polizisten gestellt und erschossen, als er sie nach Polizeiangaben angriff.

Der Christopher Street Day wird weltweit gefeiert. Die Bewegung geht auf Ereignisse im Juni 1969 in New York zurück. Nach einer Razzia der Polizei in der Szenebar «Stonewall Inn» kam es damals zum Aufstand von Schwulen, Lesben und Trans-Menschen. Hauptschauplatz von Straßenschlachten war die Christopher Street im Künstler-Viertel Greenwich Village in Manhattan.

Quelle: dpa

 

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