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Feldhase im Landkreis Coburg an Hasenpest verendet

Coburg (dpa/lby) – Im Landkreis Coburg ist ein Feldhase an Hasenpest verendet. «Wir haben drei tote Hasen zur Untersuchung eingeschickt, ein Tier war infiziert», sagte eine Mitarbeiterin des Landratsamts am Donnerstag. Wer ein lebloses Tier findet, sollte den Jagdpächter informieren.

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zählte dieses Jahr bislang 20 infizierte Feldhasen in Bayern. Hasenpest ist eine bakterielle Erkrankung, die vor allem bei wildlebenden Tieren vorkommt. Neben Hasen können sich Kaninchen, Mäuse, Ratten, Eichhörnchen und Vögel infizieren. Betroffene Tiere magern ab, haben struppiges Fell, schwankenden Gang und werden teilnahmslos.

Auch Menschen können an Hasenpest erkranken. Patienten bekommen Kopf- und Gliederschmerzen ähnlich wie bei einer Grippe. Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt, ist sie mit Antibiotikum therapierbar. Um sich nicht anzustecken, sollten verendete Wildtiere nicht berührt werden.