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Fendt trotz Schwierigkeiten mit Teilemangel zuversichtlich

Marktoberdorf (dpa/lby) – Der Allgäuer Landmaschinenhersteller Fendt sieht sich im laufenden Jahr auf einem guten Weg. «Die Nachfrage auf den Traktormärkten in Europa hat stark angezogen», sagte der Vorsitzende der AGCO/Fendt Geschäftsführung Christoph Gröblinghoff, am Dienstag. Weltweit rechnet er damit, «deutlichst» mehr als 20 000 Traktoren herstellen und verkaufen zu können.

Auch für andere Produkte vom Ladewagen über Rundballenpressen bis zum Mähdrescher geht Gröblinghoff von steigenden Zahlen aus. Insgesamt helfe, dass die derzeit hohen Erzeugerpreise die Investitionsbereitschaft der Landwirte stärkten.

Allerdings leidet auch Fendt unter dem weltweiten Teilemangel. Insbesondere bei Kunststoff, Stahl und Elektronikkomponenten sei die Beschaffung schwierig, sagte der Manager. Dies werde noch einige Monate anhalten, mindestens bis zum Jahresende. Positiv entwickelte sich die Zahl der Mitarbeiter. Sie stieg in den vergangenen eineinhalb Jahren trotz Corona um mehr als 500 auf 6272 im Juni.

Fendt gehört zum US-Konzern AGCO, einem der größten Agrarmaschinenhersteller der Welt. Detaillierte Geschäftszahlen für die deutsche Tochter gibt der Konzern nicht bekannt.

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