Feuer in Chemiefabrik gelöscht: Keine giftigen Dämpfe

In einer Chemiefabrik in Günzburg hat es am Sonntag gebrannt. Eine schwarze Rauchsäule stieg auf, als der Inhalt des Beckens – mit Fettsäuren durchmischtes Abwasser – in Brand geriet. Die Flammen seien jedoch zügig gelöscht worden, teilte ein Polizeisprecher am Abend mit. Giftige Dämpfe seien entgegen erster Befürchtungen nicht frei geworden, die Polizei hatte die Bevölkerung zunächst vorsorglich gewarnt. Die Warnung sei nötig gewesen, habe sich aber «als viel Rauch um nichts herausgestellt».

Eine Gefahr für die Bevölkerung habe es nicht gegeben. Verletzt wurde niemand. Der Schaden belaufe sich auf rund 30.000 Euro. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt. Mehr als 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz.