Häftling Schuld an Brand in Kronacher JVA?

AKTUALISIERT (16:30 Uhr)

Ist ein Häftling für den verheerenden Brand in der Kronacher JVA verantwortlich? Wie die Polizei mitgeteilt hat steht ein 27-jähriger im Verdacht das Feuer vorsätzlich gelegt zu haben. Der Brand war im Bereich einer Lüftungsanlage einer Zelle ausgebrochen. Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig, da sich das Feuer auf eine Zwischendecke ausgebreitet hat. Die rund 100 Häftlinge mussten mit Unterstützung von Einsatzkräften aus Thüringen, sowie aus Mittel- und Unterfranken, in andere Gefängnisse gebracht werden. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich.

 

AKTUALISIERT (9:00 Uhr)

Die JVA in Kronach wird evakuiert, die Insassen müssen verlegt werden. Grund dafür ist ein Feuer. Dieses ist wahrscheinlich in der Nähe der Lüftungsanlage einer Zelle ausgebrochen. Ein Justizangestellter wurde bei dem Brand leicht verletzt. Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig, da sich das Feuer auf eine Zwischendecke ausgebreitet hat. Daher müssen die rund 100 Häftlinge nun mit Unterstützung von Einsatzkräften aus angrenzenden Regierungsbezirken in andere Justizvollzugsanstalten verlegt werden. Der Bereich um die Justizvollzugsanstalt ist weiträumig abgesperrt, mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.

AKTUALISIERT (8:00Uhr)

Es brennt in der Kronacher Justizvollzugsanstalt – Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem gesamten Landkreis sind vor Ort. Kreisbrandinspektor Schubeck:

Das betrifft den Bereich zwischen dem zweiten Stock und dem Dachgeschoss. Die JVA wurde inzwischen teilweise evakuiert, die Insassen wurden intern verlegt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen nun im Inneren die Decken zu öffnen um an das Feuer zu kommen.

Erstmeldung:

Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis mussten zur Justizvollzugsanstalt ausrücken. Dort gibt es starke Rauchentwicklung zwischen dem zweiten Stock und dem Dachgeschoss. Woher der Rauch genau kommt, kann noch nicht gesagt werden. Der zweite Stock wird nun intern evakuiert. Mitarbeiter und Insassen werden in den ersten Stock gebracht. Durch die Bauarbeiten und die Sperrung der Festungsstraße werden die Löscharbeiten erschwert. Wir von RadioEINS halten Sie auf dem Laufenden.