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Freistaat will für Medienstandort mehr trommeln: neue Marke

München (dpa/lby) – Bayern will sich als Medienstandort in Deutschland und international noch stärker durch mehr Marketing präsentieren. Der Freistaat sei heute schon eine Topadresse für Medienunternehmen über die gesamte Branche hinweg, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Mittwoch bei den Medientagen München.

Auch bereits stark gewachsene Bereiche wie Games und künstliche Intelligenz sollten künftig noch sichtbarer werden. «Im Großraum München sitzen 19 Prozent aller KI-Fachkräfte in Deutschland. Damit sind wir deutschlandweiter Spitzenreiter», sagte Herrmann, der auch Medienminister der Staatsregierung ist.

Künftig solle die neue Marke «XPLR: Media in Bavaria» den Medienstandort Bayern noch bekannter machen. «XPLR» steht für das englische «explore», auf Deutsch: erkunden. Der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, Siegfried Schneider, betonte, Ziel sei auch, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für Medienschaffende voranzutreiben.

Bei den 33. Medientagen München werden bis Freitag rund 400 Redner und insgesamt 7000 Teilnehmer erwartet.