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Füracker betont vor Kabinettsklausur solide Haushaltsführung

München (dpa/lby) – Kurz vor der Haushaltsklausur der Staatsregierung am Tegernsee hat Finanzminister Albert Füracker (CSU) Befürchtungen vor überzogenen Zusatzausgaben zurückgewiesen. «Für uns gilt der Koalitionsvertrag: Wir machen keine neuen Schulden, wir bauen alte ab, wir investieren und wir halten ausreichend Rücklagen», sagte Füracker der Deutschen Presse-Agentur in München. «Das wird eins zu eins so kommen.» Füracker verwies aber erneut darauf, dass der schwarz-orange Koalitionsvertrag auf fünf Jahre angelegt sei und nicht alles gleich in den ersten zwei Jahren umgesetzt werden müsse.

Zu Details wollte Füracker vor der Klausur nichts sagen. Das schwarz-orange Kabinett trifft sich von Donnerstag bis Freitag in St. Quirin am Tegernsee in Oberbayern, um die Eckpunkte des Doppelhaushalts 2019/20 zu beraten und zu beschließen. Endgültig muss der Etat dann im Landtag verabschiedet werden – das könnte im Mai oder Juni sein.