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Fußball-Verband verzichtet auf Gebührenanpassung

München (dpa/lby) – Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) entlastet seine Mitgliedsvereine nach eigenen Angaben um rund 110 000 Euro, weil er für das Jahr 2019 auf eine inflationsbedingte Gebührenanpassung verzichtet. «Im Umkehrschluss heißt das aber keinesfalls, dass der BFV auf Rosen gebettet ist und auf solche Summen sozusagen im Handumdrehen verzichten kann. Auch wir drehen jeden Euro zweimal um», sagte BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher laut Mitteilung vom Montag. Darin verkündete der Verband auch den Rekordhaushalt in Höhe von 20,46 Millionen Euro.

Auf dem Verbandstag 2014 hatten sich die Delegierten einstimmig für die Möglichkeit einer jährlichen inflationsbedingten Anpassung ausgesprochen. Diese ist in der Satzung verankert. Dass man nun darauf verzichte, «ist eine tolle Nachricht für alle unsere Vereine, die gleichermaßen davon profitieren werden», sagte Faltenbacher.

Der BFV-Vorstand beschloss in seiner Sitzung zudem den Rekordhaushalt von 20,46 Millionen Euro. Das sind 1,18 Millionen mehr als vor einem Jahr. «Das ist eine historische Zahl, die schlicht und ergreifend zeigt, dass wir in diesem Jahr so viel Geld in die Unterstützung der bayerischen Fußballbasis investieren wie nie zuvor in unserer Geschichte», sagte Faltenbacher.

«Die Mehraufwendungen können wir mittels zusätzlicher Erlöse decken. Der Weg dorthin war ein bis dato hierzulande einmaliger. Wir hatten einen völlig transparenten Prozess, den wir ganz bewusst im Schulterschluss gemeinsam mit unseren Vereinen gegangen sind», führte er aus. Man werde den bisherigen Kurs der Zusammenarbeit weitergehen.