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Gastgewerbe im Juli noch ein Viertel im Minus

Fürth (dpa/lby) – Das bayerische Gastgewerbe leidet nicht mehr ganz so stark unter der Corona-Krise. Im Juli lagen die nominalen Umsätze der Branche zwar noch 24,5 Prozent unter dem Wert aus dem Vorjahresmonat, im Vergleich zum Juni ging es allerdings um 39,1 Prozent nach oben, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Dabei können aber auch saisonale Effekte eine Rolle spielen.

Die Zahl der Beschäftigten lag im Vergleich zum Vorjahresmonat um 17,2 Prozent im Minus, im Vergleich zum Juni allerdings 5,0 Prozent im Plus. Über die ersten sieben Monate des Jahres gerechnet fehlen dem Gastgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 36,2 Prozent der Umsätze.

Unter allen Wirtschaftsgruppen des Gastgewerbes lagen im Juli nur die Campingplätze im Plus. 8,3 Prozent betrug der nominale Umsatzzuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders hart traf es dagegen die Bereiche Ausschank von Getränken mit einem Rückgang um 58,6 Prozent sowie Caterer mit einem Minus von 49,9 Prozent. Im Bereich Ausschank dürfte sich die Situation ein Stück weit entspannen: Ab dem 19. September dürfen in Bayern Bars und Kneipen wieder öffnen.