Geflüchteter war als „Verdachtsfall Islamismus“ eingestuft

Der letzte Woche aus dem Landgericht Coburg geflohene Sexualstraftäter war als „Verdachtsfall Islamismus“ eingestuft. Auslöser war nach Medienberichten, dass der Mann in Haft geäußert haben soll, dass seine Religion für ihn das einzig gültige Gesetz sei. Darauf folgte der Vermerk, und der Iraker stand in der Haft unter besonderer Beobachtung. Über den Verdachtsfall war das Landgericht offenbar nicht informiert. Wie berichtet flüchtete der Mann aus dem Gebäude und wurde erst am nächsten Tag gefasst. Wegen des Missbrauchs wurde der 47-Jährige zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.