Ein gesprengter Geldautomat ist hinter einem Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung» zu sehen., © Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Geldautomat in Weßling gesprengt – dritter Fall im November

Mitten in Weßling (Landkreis Starnberg) ist in der Nacht zum Mittwoch ein Geldautomat gesprengt worden. Die Täter entkamen nach der Explosion um etwa 2.40 Uhr in einem dunklen Auto in Richtung Autobahn, wie die Polizei mitteilte. Zum Sachschaden machten die Beamten zunächst keine Angaben. Sie suchen nun nach Zeugen des Vorfalls.

Die Sprengung ist laut Landeskriminalamt bereits die dritte im November und die 31. im laufenden Jahr in Bayern. Das ist ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr, in dem es insgesamt nur 17 Fälle im Freistaat gegeben hatte.

Die Polizei geht davon aus, dass bundesweit hinter etwa zwei Drittel aller gesprengten Bankautomaten Gruppierungen stecken, die aus den Niederlanden operieren. Leider sei es schwierig, die Täter zu fassen, da diese hochprofessionell und unglaublich rücksichtslos vorgingen. Meist seien die Geldautomaten in der Nähe einer Autobahn, was eine schnelle Flucht mit teils sehr hohen Geschwindigkeiten ermögliche.