Gemeinsamer Kampf gegen Stromtrassen

Politische Vertreter aus Stadt und Landkreis Coburg und den Kreisen Lichtenfels, Hassberge, Bad Kissingen und Schweinfurt waren zu Gast im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin. Ziel des Besuchs: Noch einmal die ablehnende Haltung gegen die Stromtrassen durch die Regionen deutlich machen. Die Trasse auf andere Regionen in Oberfranken zu schieben, lehnt die Interessengemeinschaft ab. Dies würde nur zu Spaltungen führen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Coburger Vertreter nannten unter anderem die steigenden Strompreise durch den Netzausbau, hohe Belastung des Coburger Landes durch die bereits bestehende „Thüringer Strombrücke“ und die fehlende wissenschaftliche Grundlage für die P44/P44mod als Gegenargumente für einen Bau im Kreis Coburg. Resultat des Gesprächs: Der Staatssekretär hat angekündigt die Region Coburg zu besuchen und sich selbst ein Bild der Lage vor Ort zu machen.