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Geschichte zweier Schwestern eröffnet Hofer Filmtage

Hof (dpa/lby) – Ein junges Mädchen versucht, ihrer kranken großen Schwester das Leben zu retten – und ist fest überzeugt, dass Sex die Heilung ist. Mit dem Film «Glück ist was für Weicheier» von Anca Miruna Lazarescu beginnen heute die 52. Internationalen Hofer Filmtage. Bis Sonntag werden in der oberfränkischen 40 000-Einwohner-Stadt 130 kurze, lange, Spiel- sowie Dokumentarfilme gezeigt. Die internationalen Beiträge kommen in diesem Jahr aus 15 Ländern der Welt, darunter Ungarn, Brasilien, Südafrika und der Türkei. Die Filmtage zählen zu den wichtigen Filmfestivals im deutschsprachigen Raum.

Der inhaltliche rote Faden, der sich durch viele Produktionen zieht: die Ausgrenzung des Einzelnen wegen seiner Religion, sexuellen Orientierung oder politischen Stellung, wie der neue Leiter des Festivals, Thorsten Schaumann, vorab erklärt hatte.

Es werden auch wieder mehrere Preise vergeben, darunter der Förderpreis Neues Deutsches Kino für den besten Film, der Hofer Goldpreis für die beste Regie und der Filmpreis der Stadt Hof.