Grabstein-Streit in Geiselwind geht in die nächste Runde

Der Prozess um echte Grabsteine im Freizeitpark Geiselwind wird neu aufgerollt. Wie berichtet hatte der Betreiber vor dem Horrorhaus Grabsteine mit originalen Inschriften aufgestellt. Ein Mädchen aus Lichtenfels erkannte im Sommer 2017 den Grabstein ihres verstorbenen Großvaters. Die Witwe des Mannes erstattete daraufhin Anzeige. Das Amtsgericht Kitzingen entschied, dass der Freizeitpark-Betreiber 1200 Euro Strafe zahlen muss. Die Staatsanwaltschaft hat nun Berufung eingelegt. Das Urteil sei zu wenig, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.