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Greifvogel im Bayerischen Wald vergiftet

Viechtach (dpa/lby) – Unbekannte haben im Bayerischen Wald einen Greifvogel vergiftet. Nach Polizeiangaben handelte es sich um einen Mäusebussard. Labortests zufolge wurde das Tier in der Nähe des Höllensteinsees bei Viechtach mit dem seit zehn Jahren verbotenen Gift Carbofuran getötet, wie ein Sprecher des Landratsamtes Regen am Freitag mitteilte. Vermutlich sei es in einem Köder gewesen – und es könne sein, dass in der Region weitere Köder ausgelegt wurden. Das Landratsamt bittet daher um Vorsicht: Spaziergänger sollten Köder und tote Tiere nicht berühren, sondern der Polizei melden. Carbofuran wirke bereits in geringen Dosen – auch über Hautkontakt. Der Besitz sei strafbar.