Münchens Präsident Herbert Hainer (l) und Münchens Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn sind vor dem Spiel im Stadion., © Sven Hoppe/dpa/Bildarchiv

Hainer soll Präsident des FC Bayern bleiben

Herbert Hainer (68) soll Präsident des FC Bayern München bleiben. Der Verwaltungsbeirat des deutschen Fußball-Rekordmeisters hat auf seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig beschlossen, den früheren Adidas-Chef für eine zweite Amtszeit zu nominieren.

Hainer war am 15. November 2019 zum Nachfolger von Uli Hoeneß gewählt worden. Die nächste Präsidiumswahl findet im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 15. Oktober im Audi Dome statt. Der Verwaltungsbeirat benannte zudem Dieter Mayer (1. Vizepräsident) und Walter Mennekes (2. Vizepräsident) erneut als Kandidaten für ihre Ämter.

«Herbert Hainer hat ein rotes Herz, liebt den Fußball leidenschaftlich und verfügt über einen einzigartigen Erfahrungsschatz als jahrzehntelanger Entscheidungsträger im wirtschaftlichen Bereich. Wir sind glücklich, wie er diesen Verein leitet, wie er unser ,Mia san mia‘ lebt, und wir sind überzeugt, dass er gemeinsam mit seinen Kollegen im Präsidium und Aufsichtsrat die Zukunft des FC Bayern weiter im Sinne des Vereins gestalten wird», erklärte der Vorsitzende des Verwaltungsbeirats, Edmund Stoiber.

Hainer sagte zu seiner Nominierung: «Ich würde mich sehr glücklich schätzen, dem Verein weitere drei Jahre als Präsident zu dienen. Es ist mir eine Ehre, ein Teil dieses Clubs mit seiner einzigartigen Fan-Gemeinde zu sein, und ich stelle mich den Mitgliedern daher gerne zur Wahl.»