Hedwigsglas ist „Heimatschatz Bayern“

Das Coburger „Hedwigsglas“ gehört zu den „100 Heimatschätzen Bayerns“. Das „Hedwigsglas“ – zu sehen in den Kunstsammlungen der Veste Coburg – wurde vermutlich im 11. Jahrhundert im nahen Osten hergestellt und gilt als das bedeutendste nachantike Glas. Der Becher gehörte der Heiligen Elisabeth, die wiederum Nichte der Heiligen Hedwig war. Das Stück wurde als Reliquie verehrt. Später gehörte das Glas dem Reformator Martin Luther. Wie es in die Sammlung der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha kam, ist nicht bekannt. Beim Wettbewerb des Heimat- und des Kunstministeriums wurden über 600 Ausstellungsstücke von nichtstaatlichen Museen eingereicht.

Bild:

„Hedwigsglas“, aus dem Besitz Martin Luthers, Naher Osten (Syrien?), 11. Jh.? Farbloses, leicht rauchtopas-stichiges Glas, geblasen, geschliffen und poliert Inv.-Nr. a.S.00652 © Kunstsammlungen der Veste Coburg