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Herrlich zu Länderspielreisen: «Natürlich ist es gefährlich»

Augsburg (dpa) – Die Fußball-Nationalspieler des FC Augsburg werden vor dem Corona-Hintergrund nicht alle anstehenden Länderspiele absolvieren. Trainer Heiko Herrlich sagte am Freitag, dass Ruben Vargas mit der Schweiz reisen dürfe. Die Schweiz spielt in Bulgarien und dann zweimal zuhause. Michael Gregoritsch wird das erste Länderspiel der Österreicher in Schottland nicht mitmachen, da das Land als Virusvarianten-Gebiet eingestuft wird. Anschließend bestreiten die Österreicher zwei Partien in Wien. Herrlich zufolge darf Laszlo Benes die erste Partie der Slowaken in Zypern mitmachen, nicht aber die beiden folgenden in der Slowakei.

«Natürlich ist es gefährlich», meinte Herrlich zu den Länderspielreisen. «Die Verbände versuchen das Maximale, um sich zu schützen.» Wenn die Sicherheit im Vordergrund stehe, dann dürften solche Partien auch ausgetragen werden.

Die geplante Verschärfung des DFL-Hygienekonzepts befürwortet Herrlich. «Ich finde es gut, wenn man in der Phase alles Mögliche versucht umzusetzen, um sich und seine Mitspieler bestmöglich zu schützen, dass wir die Saison zuende spielen können und so wenige wie möglich Gefahren lauern», befand der Augsburger Coach.

Die DFL will tägliche Corona-Schnelltests bei den 36 Erst- und Zweitligisten ab dem 1. April beschließen. Ausgenommen von der neuen Regelung sollen nur die Tage sein, an denen es keine Kontakte innerhalb der Mannschaft gibt. Die bisher vorgeschriebenen zwei PCR-Tests pro Woche werden weiterhin durchgeführt.

«Ich glaube, für uns wird sich da nicht allzu viel ändern, weil wir das sowieso schon die ganze Zeit machen und auch Schnelltests mit einbauen», sagte Herrlich.

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