Aussenansicht des Musikclubs «Eiskeller» in Aschau., © Uwe Lein/dpa/Archivbild

Hinweise in «Aktenzeichen XY… » zu zwei Kriminalfällen

Zwei Kriminalfälle aus Bayern sind in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY… ungelöst» am Mittwochabend thematisiert worden. Im Zusammenhang mit der Tötung einer Studentin im oberbayerischen Aschau im Chiemgau seien etwa 90 Hinweise eingegangen, teilte die Polizei in Rosenheim am Donnerstag mit. Bezüglich eines Überfalls auf einen Werttransporter in Alzenau in Unterfranken gab es den Angaben nach rund 25 Hinweise. Sämtliche Informationen müssten nun geprüft werden, hieß es.

Die Hinweise im Fall Aschau bezogen sich laut Polizei vor allem auf eine Armbanduhr, die als wichtige Spur gilt und deren Herkunft unklar ist. In der Gemeinde im Landkreis Rosenheim war Anfang Oktober eine 23-jährige Studentin nach einem Discobesuch nicht nach Hause gekommen. Stunden später entdeckte ein Passant ihre Leiche in einem Bach. Später stellten Beamte die Lederjacke und die Handtasche sowie einen Ring des Opfers sicher. In der Nähe des Rings lag den Angaben nach auch die Armbanduhr.

Die Rosenheimer Polizei bittet zudem alle Besucher, die am Abend des 2. Oktober beziehungsweise in der Nacht zum 3. Oktober im Nachtclub «Eiskeller» in Aschau waren, sich zu melden. Hierfür wurde ein Medien-Upload-Portal freigeschaltet.

In Alzenau (Landkreis Aschaffenburg) war am 19. August ein mit Goldgranulat beladener Werttransporter überfallen worden. Zwei bewaffnete Täter stoppten damals das Fahrzeug, fesselten die beiden Insassen und flüchteten mit der Beute. Wenig später entdeckte die Polizei das inzwischen in Brand gesetzte, mutmaßliche Fluchtfahrzeug. Für entscheidende Hinweise haben die beiden geschädigten Firmen eine Belohnung in Höhe von 100.000 Euro ausgelobt. Einem Polizeisprecher zufolge bezogen sich die nun anlässlich der TV-Sendung eingegangenen Hinweise vor allem auf die Handfesseln und auf das Fluchtfahrzeug.