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Holetschek: Anzeichen für mehr Impfstoff im zweiten Quartal

München (dpa/lby) – Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat sich in Bezug auf die Impfkampagne gegen das Corona-Virus ungeachtet erheblicher Anfangsschwierigkeiten optimistisch gezeigt. «Wichtig ist, dass der Impfstoff künftig verlässlich und regelmäßig fließt. Die Angaben, die wir vom Bund bekommen haben, stimmen mich zuversichtlich, dass wir spätestens im zweiten Quartal deutlich mehr bekommen werden», sagte Holetschek am Donnerstag in München.

Bayernweit seien inzwischen mehr als eine halbe Million Impfdosen gegen das Corona-Virus verabreicht worden. Mehr als 160 000 Menschen hätten die zweite Dosis erhalten und damit vollen Impfschutz, sagte der Minister. Das sei angesichts der unerwarteten Lieferverzögerungen des Impfstoffes eine gute Entwicklung. Es habe sich als richtig herausgestellt, Impfstoff zurückzuhalten, um bei Lieferengpässen auf alle Fälle die Zweitimpfungen verabreichen zu können.

Mit einer Erstimpfung sind derzeit inzwischen 2,6 Prozent der Bevölkerung in Bayern versorgt – damit liegt der Freistaat unter den Bundesländern nur im Mittelfeld und deutlich hinter anderen Ländern wie USA, Großbritannien oder Israel zurück.

In den Alten- und Pflegeheimen seien die Impfungen in Bayern weit fortgeschritten, sagte Holetschek. Mobile Impfteams hätten bereits mehr als 94 Prozent der Einrichtungen besucht, mehr als 90 000 Bewohner seien geimpft worden. Das entspreche einer Quote von etwa 74 Prozent aller Altenheimbewohner, sagte ein Ministeriumssprecher.

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