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Hopfner: Eigene Vorstellungen einbringen

München (dpa) – Herbert Hainer muss sich nach Einschätzung des früheren Bayern-Präsidenten Karl Hopfner künftig in seiner Amtsführung vom scheidenden Uli Hoeneß klar absetzen. «Das Gesamte sehen, die erfolgreiche Geschichte muss Herbert Hainer zusammen mit dem Vorstand der AG fortführen können. Das traue ich ihm zu», sagte Hopfner (67) dem «Münchner Merkur» und der «tz» in einem Interview (Freitag). «Das Ziel ist klar, den Weg dorthin muss er aber selbst finden. Seine eigenen Vorstellungen muss er einbringen können. Es wäre falsch, wenn alles genauso weitergehen würde, wenn Herbert Uli anruft und der sagt: mach das so.»

Der langjährige Geschäftsführer und Finanzvorstand Hopfner hatte Hoeneß während dessen Abwesenheit von März 2014 bis November 2016 wegen einer Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung im Spitzenamt des FC Bayern München e.V. vertreten. Hoeneß (67) zieht sich am Freitagabend als Macher bei der Jahreshauptversammlung des deutschen Fußball-Rekordmeisters aus der ersten Reihe zurück. Als Nachfolger soll der langjährige Adidas-Chef Hainer (65) gewählt werden.