HWK: es wird wohl ein Marathonprozess

Der Prozess um den Steuer- und Untreueskandal bei der oberfränkischen Handwerkskammer bzw. einer Tochterfirma (GTO) am Landgericht Hof könnte sich lange hinziehen. Grund ist der schlechte Gesundheitszustand des angeklagten ehemaligen Geschäftsführers. Ein Gutachter war zu dem Schluss gekommen, dass er sich nur einmal pro Woche für eine Stunde einer Verhandlung stellen kann. Maximal. Der heute 61-Jährige soll über Jahre Geld veruntreut haben. Der Schaden wird auf insgesamt rund zwei Millionen Euro geschätzt. Vorerst sind Verhandlungstage bis in den Oktober angesetzt.