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Inflationsrate in Bayern steigt auf 3,9 Prozent

Fürth (dpa/lby) – Die Verbraucherpreise in Bayern sind im August im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Landesamt für Statistik am Montag mit. Vor allem für Heizöl kletterten die Preise: Sie wurden um 61,3 beziehungsweise 24,8 Prozent teurer.

Die Preise für Nahrungsmittel stiegen demnach im Vergleich zum August des Vorjahres um 4,7 Prozent. Vor allem Fleisch und Gemüse wurden im Jahresvergleich teurer. Die Wohnungsmieten ohne Nebenkosten stiegen gegenüber dem Vorjahr im August um 1,6 Prozent. Auch Strom wurde im Vergleich zum Vorjahr 2 Prozent teurer.

Ein wichtiger Grund für die hohe jährliche Inflationsrate ist auch ein sogenannter Basiseffekt: Um den Konsum in der Corona-Krise anzukurbeln, hatte der Bund die Mehrwertsteuer befristet vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 gesenkt. Seit Januar 2021 gelten wieder die regulären Mehrwertsteuersätze, Waren und Dienstleistungen werden also tendenziell wieder teuer. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise in Bayern im August nur mäßig um 0,1 Prozent.

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