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Ingolstadts Keller: Druck ist, wenn es um Leben und Tod geht

Ingolstadt (dpa/lby) – Ingolstadts Trainer Jens Keller will vor dem nächsten wichtigen Duell des Tabellenletzten im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga den Begriff Druck nicht überstrapazieren. «Druck ist, wenn ein Arzt am offenen Herzen operiert und es um Leben und Tod geht. Klar ist das keine schöne Situation für jeden einzelnen, es geht auch um Existenzen im Verein. Aber wenn man Profi wird, muss man mit solchen Situationen umgehen können», sagte Keller vor dem Gastspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) beim FC Erzgebirge Aue.

Trotz des 0:1 vor einer Woche gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg setzt Keller auf Beständigkeit in seiner Mannschaft. «Kontinuität ist enorm wichtig. Das war ein großer Fehler in den vergangenen Monaten. Wenn man ständig rotiert, wenn das Ergebnis mal nicht so stimmt, schafft das kein Vertrauen», meinte Keller, der wegen einer Oberschenkelverletzung mehrere Wochen auf Defensiv-Allrounder Tobias Schröck verzichten muss. «Es ist wichtig, einen Stamm aufzubauen und den Jungs vertrauen zu geben.» Der FCI hat derzeit neun Punkte Rückstand auf die Auer.