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Interims-Bauministerium in Augsburg eröffnet

Augsburg/München (dpa/lby) – Zumindest für die kommenden drei Jahre hat das bayerische Bauministerium jetzt auch offiziell eine Bleibe in Augsburg gefunden. Das Gebäude, das am Donnerstag von Ministerpräsident Markus Söder und Bauministerin Kerstin Schreyer (beide CSU) eröffnet wurde, liegt im Stadtjägerviertel unweit des Hauptbahnhofs in der nördlichen Innenstadt und ist das ehemalige Telegraphenamt. Bis Mitte nächsten Jahres sollen rund 60 Mitarbeiter hier ihre Arbeit aufnehmen. Niemand soll gegen seinen Willen vom Hauptsitz des Ministeriums in München unweit von Staatskanzlei und Englischem Garten weg versetzt werden.

Seit Dezember 2019 ist hier bereits ein Teil des Staatlichen Bauamts Augsburg untergebracht. Für das Bauministerium stellt die Anmietung nur eine Übergangslösung dar. Für die Zeit ab dem Jahr 2023 wird noch eine dauerhafte Lösung in Augsburg gesucht. Dann sollen rund 200 der derzeit etwa 580 Beschäftigten des Bau- und Verkehrsministeriums in Augsburg arbeiten. Schreyer lobte die schnelle Umsetzung der Teilverlagerung des Ministeriums.

«Mobilität und Wohnen sind die Themen der Zukunft. Künftig 200 Arbeitsplätze sind ein deutliches Bekenntnis für unsere dritte bayerische Metropole und ein Signal an die Jugend», schrieb Söder auf Twitter. Augsburg ist damit nach Nürnberg und München die dritte Stadt in Bayern, in der die Staatsregierung Ministerien unterhält.