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Jahn-Coach rühmt HSV: Gehört nicht in diese Liga»

Regensburg (dpa/lby) – Nach der kurzen Weihnachtspause erwartet den SSV Jahn Regensburg im Auswärtsspiel beim Hamburger SV nach Ansicht von Trainer Mersad Selimbegovic eine «brutale Herausforderung». Der Kader des Tabellenzweiten um Zweitliga-Toptorjäger Simom Terodde (14 Treffer) besitze Bundesligaformat. «Sie haben einen Kader, der eigentlich in der Lage ist, jedes Spiel zu gewinnen. Diese Mannschaft gehört eigentlich nicht in diese Liga», sagte Selimbegovic.

«Trotzdem fahren wir nach Hamburg und wollen versuchen, unsere Chancen zu nutzen», ergänzte der 38 Jahre alte Jahn-Coach am Donnerstag zur Zielsetzung des Tabellen-13. im Auswärtsspiel an diesem Sonntag (13.30 Uhr). Der lange verletzte Kapitän Benedikt Gimber steht zum Start ins neue Jahr wieder zur Verfügung.

«Er war fleißig und ist körperlich fit», berichtete Selimbegovic. Ob Gimber gleich wieder in der Startelf stehen wird, ließ er drei Tage vor der Partie offen. Den Defensivakteur bezeichnete der Jahn-Coach jedoch als «ein Sinnbild für unser Spiel».

Ihre Defensivstärke bewiesen die Regensburger zuletzt bei zwei 0:0-Spielen in der Liga und dem Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale. Nach vorne fehlte es dafür an Durchschlagskraft. Selimbegovic wünscht sich darum «noch mehr Gier und Galligkeit im Spiel nach vorne, so wie gegen den Ball». Die Spielpause zwischen Weihnachten und Neujahr sei zwar kurz gewesen, «schön war’s trotzdem», sagte der Jahn-Trainer.

In Hamburg erwartet er 90 Minuten Schwerstarbeit: «Auf uns kommt sehr viel Wucht zu.» Dazu habe der HSV in Treodde einen Angreifer, «der entscheidende Tore macht». Unvergessen ist beim Jahn allerdings der 5:0-Sieg im September 2018 beim HSV.