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Joachim Herrmann: Corona-Regelungen größtenteils eingehalten

München (dpa/lby) – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat sich angesichts der Einhaltung der Corona-Regeln über die Weihnachtstage zufrieden gezeigt. «Die Feiertage sind im Freistaat insgesamt sehr ruhig verlaufen,» sagte Herrmann am Sonntag. «Insbesondere auch die in Bayern geltende Ausgangsperre nach 21 Uhr,» sei «weitestgehend eingehalten» worden.

Die Polizei habe bei Kontrollen und Einsätzen Verstöße wie das Nicht-Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder die Überschreitung der erlaubten Personenanzahl «konsequent geahndet».

Am häufigsten wurde nach Angaben des bayerischen Innenministeriums gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen: 2264 Anzeigen registrierte das Ministerium vom 16. bis zum 23. Dezember. Die Anzeigen richteten sich gegen Personen, die nach 21.00 Uhr auf der Straße waren. Nach dieser Uhrzeit dürfen die Menschen im Freistaat derzeit das Haus nicht mehr verlassen, außer in begründeten Einzelfällen wie in Notfällen oder zum Gassi-Gehen mit dem Hund. Ein Polizeisprecher hatte zuvor verstärkte Kontrollen der Ausgangsbeschränkungen angekündigt.

Zu gleich mehreren Verstößen auf einmal kam es in Straubing in der Nacht auf den zweiten Weihnachtsfeiertag: Bei einer verbotenen nächtlichen Weihnachtsfeier entwendete eine 15-Jährige die Autoschlüssel einer Mitfeiernden und unternahm mit einem Begleiter eine Spritztour, bei der sie das Fahrzeug beschädigte. Neben Anzeigen wegen unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeuges, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verkehrsunfallflucht wurden sie und ihr Beifahrer außerdem wegen des Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkung nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung angezeigt. Zudem prüft die Polizei derzeit Anzeigen gegen die weiteren Teilnehmer der Feier.