Eine Pflegekraft geht auf einer Intensivstation über den Flur., © Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Kabinett: Neue Krankenhäuser für Coburg und Memmingen

Die Staatsregierung hat grünes Licht für die lang geplanten Neubauten zweier großer Krankenhäuser in Oberfranken und Schwaben gegeben. Das Gesundheitsministerium bezifferte die Kosten des Regiomed-Klinikums Coburg am Dienstag auf knapp 327 Millionen Euro – das Kreiskrankenhaus Memmingen wird mit 291 Millionen Euro veranschlagt. Beide Projekte wurden neu in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2023 aufgenommen.

Daneben beschloss das Kabinett noch zahlreiche etwas kleinere Bauvorhaben an Kliniken für die nächsten Jahre, von denen etliche aber ebenfalls mittlere oder höhere zweistellige Millionenbeträge kosten. Alles zusammen summiert sich laut Ministerium auf über eine Milliarde Euro. «Jetzt sind die Träger aufgerufen, ihre Projekte zügig umzusetzen», sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) laut Mitteilung.

Inklusive der bereits früher beschlossenen Projekte sind laut Ministerium Klinik-Investitionen von über 4,2 Milliarden Euro eingeplant, davon knapp zwei Drittel im ländlichen Raum. Die Krankenhausfinanzierung ist eine Aufgabe der Bundesländer, das Gesundheitsministerium in München ist deswegen auch für die Planung zuständig.