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Kammerspiele rechnen erst im April mit Spielbetrieb

München (dpa) – Die Chefin der Münchner Kammerspiele rechnet in der Corona-Pandemie erst wieder im April mit der Aufnahme des normalen Spielbetriebs. «Wir gehen nicht mehr davon aus, dass wir im Januar ins analoge Spielen kommen, und bereiten uns darauf vor, dass das vielleicht auch im Februar und März nicht möglich sein wird», sagte Barbara Mundel der Münchner «Abendzeitung» (Mittwoch). Sie hoffe dennoch, dass der Spielbetrieb zu einem früheren Zeitpunkt möglich sei. «Gleichzeitig wird jedoch weiter eifrig geprobt.»

Digitale Formate seien angesagt. «Wobei wir nicht einfach Inszenierungen eins zu eins von der Bühne nach Hause streamen wollen, sondern vor allem damit beschäftigt sind, neue digitale und hybride Theater-Formate zu entwickeln», sagte Mundel. «Dafür haben wir uns zwischendurch auch Experten ans Haus geholt, die uns in Workshops verschiedene Kompetenzen im digitalen Bereich vermittelt haben.»