Nachrichten – RadioEINS https://www.radioeins.com Mein Zuhause. Meine Musik. Thu, 30 Apr 2026 16:02:43 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Liefers erkennt: In jeder Sekunde mit allem verbunden https://www.radioeins.com/liefers-erkennt-in-jeder-sekunde-mit-allem-verbunden-1815228/ Thu, 30 Apr 2026 16:02:43 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260430-930-17471 Auf der Suche nach sich selbst hat der Schauspieler Jan Josef Liefers (61) bei einer Therapiesitzung in niedriger Dosierung das Narkose- und Schmerzmittel Ketamin eingenommen. Er habe eine «Erfahrung machen» wollen, und dies sei auch gelungen, sagte der in Dresden geborene «Tatort»-Star im Podcast «Hotel Matze». Ketamin wird in der Medizin unter anderem bei schweren Depressionen eingesetzt. 

Ihn habe beschäftigt, ob er tatsächlich so selbstvergessen oder unverbunden sei, wie er auf seine Frau Anna Loos und enge Freunde wirke, wenn er zum Beispiel bei Dreharbeiten sei. Er sei dann allein, «so ein Lonely Typ». In die Gesprächstherapie sei Liefers, der in Berlin lebt, mit zwei Fragen gegangen: «Was ist das mit dieser Unverbundenheit?» und «Bin ich ein Narzisst?». Zunächst habe er die Gespräche ohne Hilfsmittel geführt. 

Schließlich habe er in einer dreistündigen Sitzung in Berlin unter dem Einfluss der Droge eine Reise gemacht, «und zwar in etwas, was du noch nie gesehen und erlebt hast. Du bist bei Bewusstsein, aber dein Körper verschwindet. Das löst sich alles auf. Du bist weg, aber noch da, etwas ist noch da. Man könnte sagen, vielleicht dein Wesen, deine Essenz, der Kern vom Kern deiner Existenz.» 

Auf seine beiden Fragen habe er eine Antwort erhalten: «Dort habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich eben anders als ich es geglaubt und anders als ich es anderen Leuten vermittelt habe, immer in jeder Sekunde meiner Existenz mit allem verbunden bin – und genau an der richtigen Stelle.»

Quelle: dpa

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Motorradfahrer wird in Oberbayern tödlich verletzt https://www.radioeins.com/motorradfahrer-wird-in-oberbayern-toedlich-verletzt-1815189/ Thu, 30 Apr 2026 14:47:25 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260430-930-17039 Ein Motorradfahrer ist nach einer Kollision mit einem Auto in Oberbayern gestorben. Nach Polizeiangaben hatte der 36 Jahre alte Autofahrer den Motorradfahrer vermutlich übersehen, als er nach links abbiegen wollte. Die beiden Männer waren zuvor in entgegengesetzte Richtungen nahe Seeshaupt (Landkreis Schongau-Weilheim) unterwegs. Der 45-Jährige starb noch am Unfallort.

Quelle: dpa

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Chinesische Luxshare hält fast 75 Prozent an Leoni https://www.radioeins.com/chinesische-luxshare-haelt-fast-75-prozent-an-leoni-1815180/ Thu, 30 Apr 2026 14:44:03 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260430-930-17030 Der fränkische Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni ist jetzt zu fast 75 Prozent in chinesischer Hand. Die chinesische Luxshare habe ihren Anteil auf 74,9 Prozent erhöht, teilte Leoni mit. Das Traditionsunternehmen mit fast 500-jähriger Geschichte war bereits 2024 zu mehr als 50 Prozent an die Luxshare gegangen. Zudem hatte eine Luxshare-Tochter 100 Prozent der Leoni-Tochter Automotive Cable Solutions übernommen. 

25,1 Prozent der Anteile bleiben weiterhin in der Hand des österreichischen Unternehmers Stefan Pierer. Er hatte das Unternehmen 2023 nach einem Schuldenschnitt übernommen, bei dem viele Aktionäre ihr gesamtes Investment in das Unternehmen verloren hatten. 

Leoni stellt unter anderem Bordnetze und Kabelbäume für die Autoindustrie her. Weltweit sind nur wenige große Unternehmen in dieser Branche tätig – Leoni gilt als systemrelevant für die Autoindustrie.

Quelle: dpa

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Brosius-Gersdorf: Frauenfeindlichkeit verhinderte Wahl https://www.radioeins.com/brosius-gersorf-frauenfeindlichkeit-verhinderte-richterwahl-1815171/ Thu, 30 Apr 2026 15:38:40 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260430-930-17011 Frauenfeindlichkeit hat nach Ansicht der Juristin Frauke Brosius-Gersdorf dazu beigetragen, dass ihre Wahl zur Verfassungsrichterin gescheitert ist. «Jetzt mit ein bisschen Abstand und so im Rückblick würde ich sagen, da war schon Frauenfeindlichkeit dabei. Auch ein ganzes Stück Frauenfeindlichkeit. Da muss man nicht nur in die sozialen Medien schauen, wo bis zum heutigen Tag Hass und Hetze im Zusammenhang mit der Richterwahl verbreitet wird und das oft sexistisch frauenfeindlich unterlegt wird», sagte sie beim Ludwig-Erhard-Gipfel der Weimer Media Group am Tegernsee.

Brosius-Gersdorf ist seit Oktober 2021 Inhaberin des Lehrstuhls für Öffentliches Recht an der Universität Potsdam. Im Juli 2025 sollte sie auf Vorschlag der SPD zur Richterin des Bundesverfassungsgerichts gewählt werden. Wegen Vorbehalten aus der Union gegen sie wurde die Wahl abgesagt. Im August zog sie schließlich ihre Kandidatur zurück.

Ein Mann wäre anders behandelt worden

Brosius-Gersdorf betonte, sie sei in der Debatte anders behandelt worden, als es bei einem Mann der Fall gewesen wäre: «Was mich eigentlich im Nachhinein am meisten gestört und verstört hat, ist, dass mir von Medien, aber auch aus Reihen der Politik vorgeworfen wurde, dass ich überhaupt öffentlich aufgetreten sei als Wissenschaftlerin, dass ich meine Wissenschaft in die Öffentlichkeit transferiert hätte.» Dabei sei ihr vorgeworfen worden, «exponiert, profiliert und selbstbewusst» gewesen zu sein und ihr Aktivismus sowie ein politisches Wirkungsbedürfnis. Bei einem Mann wären diese Eigenschaften als souverän, durchsetzungsstark und Führungsqualitäten gewertet worden.

Sie bedauerte, dass ihr in der Debatte nicht die Gelegenheit gegeben wurde, sich selbst in der Unionsfraktion im Bundestag auf der Sachebene zu den Vorwürfen zu äußern. «Aber sie hat mich nicht eingeladen», sagte Brosius-Gersdorf.

Quelle: dpa

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Künftiger AfD-Stadtrat soll Nazi-Parole gerufen haben https://www.radioeins.com/kuenftiger-afd-stadtrat-soll-nazi-parole-gerufen-haben-1815162/ Thu, 30 Apr 2026 14:40:35 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260430-930-16993 Ein künftiger AfD-Stadtrat von Würzburg soll mehrmals eine Parole der verbotenen Partei der Nationalsozialisten (NSDAP) gerufen haben und dafür nun eine Geldstrafe berappen. Gegen einen entsprechenden Strafbefehl über 60 Tagessätze wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen wehrte sich der 56-Jährige nach Angaben des Amtsgerichts Würzburg – und so kam es nach dem Einspruch zum Prozess. Doch der Angeklagte tauchte bei der Verhandlung unentschuldigt nicht auf. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet.

Weil sich der Mann am Dienstag auch nicht durch einen mit schriftlicher Vollmacht versehenen Verteidiger vertreten ließ, verwarf das Amtsgericht nach eigenen Angaben den Einspruch.

Rechtsmittel möglich 

Gegen diese Entscheidung kann der 56-Jährige die Rechtsmittel Berufung oder Revision einlegen oder auch einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand stellen. Dazu habe er eine Woche nach Zustellung des Urteils Zeit. Sollte dies nicht erfolgen, bleibt der ursprüngliche Strafbefehl bestehen und wird rechtskräftig.

Der Staatsanwaltschaft zufolge soll der Angeklagte am frühen Morgen des 29. Juni 2025 gemeinsam mit einer Frau auf dem Gelände einer Tankstelle in Würzburg fünf oder sechs Mal lautstark die verbotene Parole «Sieg Heil» verwendet haben. Dabei soll die Frau jeweils das Wort «Sieg» und der Angeklagte jeweils das Wort «Heil» gerufen haben. 

Am kommenden Montag sollen die frisch gewählten Stadträte in Würzburg vereidigt werden.

Quelle: dpa

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Kurzzeit-Sänger von Spandau Ballet muss lange in Haft https://www.radioeins.com/kurzzeit-saenger-von-spandau-ballet-muss-lange-in-haft-1815153/ Thu, 30 Apr 2026 14:40:00 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260430-930-16984 Der kurzzeitige Sänger der Band Spandau Ballet, Ross Davidson (Künstlername Ross Wild), ist unter anderem wegen Vergewaltigung und versuchter Vergewaltigung zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Das Strafmaß wurde am Nachmittag in London verkündet, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Der 38-Jährige war in mehreren Anklagepunkten schuldig befunden worden, darunter auch weitere sexuelle Übergriffe sowie Voyeurismus. 

Betroffen waren von August 2013 bis Dezember 2019 insgesamt sechs Frauen. Davidson war im Jahr 2018 nach dem Ausscheiden von Frontmann Tony Hadley für einige Monate Lead-Sänger der legendären britischen Band. Vor seiner kurzlebigen Karriere mit Spandau Ballett trat Davidson beim Queen-Musical «We Will Rock You» im Londoner West End auf. Als die Band in den frühen 80er Jahren ihre größten Erfolge feierte, war er noch nicht einmal geboren. 

Opfer im Schlaf attackiert

Staatsanwalt Richard Hearnden hatte dem «charmanten und charismatischen» Davidson vorgeworfen, von Frauen «Sex auf Abruf» erwartet zu haben. Wenn er nicht bekommen habe, was ihm seiner Meinung nach zustand, habe er zu Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegriffen, so der Ankläger. Davidson hatte die Vorwürfe mit einer Ausnahme abgestritten.

Quelle: dpa

 

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Callcenter für Schockanrufe in Madrid zerschlagen https://www.radioeins.com/callcenter-fuer-schockanrufe-in-madrid-zerschlagen-1815093/ Thu, 30 Apr 2026 14:38:02 +0000 https://www.radioeins.com/?p=1815093 Im Rahmen internationaler Ermittlungen ist ein Callcenter für sogenannten Schockanruf-Betrug in Madrid zerschlagen worden. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei Oberfranken unter Federführung der Staatsanwaltschaft Bamberg geführt und gemeinsam mit spanischen Behörden sowie Europol umgesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen rief die Tätergruppe aus einer angemieteten Wohnung in Spanien gezielt Menschen in Deutschland an, vor allem ältere Personen. Dabei gaben sich die Anrufer als Polizeibeamte oder Angehörige aus und versuchten, ihre Opfer zu Geldzahlungen zu bewegen. Vier Hauptverdächtige wurden in Madrid festgenommen, weitere Tatverdächtige auch in Deutschland. Die Ermittler stellten zudem umfangreiche Beweismittel und Vermögenswerte sicher. Die Auslieferung der Festgenommenen nach Deutschland ist bereits eingeleitet. Die Ermittlungen zu weiteren Geschädigten dauern an.

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Bus stürzt bei Paris in Seine – Fahrschülerin am Steuer https://www.radioeins.com/bus-stuerzt-bei-paris-in-seine-fahrschuelerin-am-steuer-1815108/ Thu, 30 Apr 2026 14:34:12 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260430-930-16949 Bei einem spektakulären Unfall im Pariser Vorort Juvisy-sur-Orge hat ein Linienbus ein geparktes Auto am Ufer der Seine gerammt und ist in den Fluss gestürzt und versunken. Die Gemeinde dankte den Rettungskräften und Ersthelfern, die die vier Insassen ohne große Schrammen aus dem Wasser bargen. 

Wie die Zeitung «Le Parisien» unter Verweis auf Augenzeugen berichtete, waren mehrere Mitglieder eines Ruderclubs auf der Seine unterwegs, als sie sahen, wie der Bus ins Wasser stürzte und gleich zu Hilfe eilten. Auch das geparkte Auto versank in der Seine. 

Fahrschülerin lenkt Bus in die Seine 

Am Steuer des Busses saß eine Fahrschülerin, die beim Verlassen des Busbahnhofes einen Lenkfehler machte und geradewegs Richtung Seine steuerte, berichtete der Sender France Info unter Verweis auf die Polizei. Die angehende Busfahrerin, die unter der Aufsicht eines Fahrlehrers unterwegs war, sei nach dem Unfall in Polizeigewahrsam genommen worden. 

Wie die Präfektur mitteilte, waren die Rettungskräfte mit 34 Feuerwehrleuten, 60 Polizisten sowie Tauchern und zahlreichen Einsatzfahrzeugen vor Ort. Der Bus und das Auto wurden später von zwei Kränen aus der Seine geborgen.

Quelle: dpa

 

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Mann soll Kind nach Coburg gelockt und missbraucht haben https://www.radioeins.com/mann-soll-kind-nach-coburg-gelockt-und-missbraucht-haben-1815090/ Thu, 30 Apr 2026 14:27:21 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260430-930-16907 Ein Mann soll ein minderjähriges Mädchen aus Sachsen-Anhalt über soziale Medien in eine Falle gelockt und missbraucht haben. Dank einer aufmerksamen Schülerin konnte die Elfjährige im fränkischen Coburg gefunden werden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. 

Das Mädchen aus Wanzleben-Börde (Landkreis Börde) war seit Montag vermisst worden, nachdem es von der Schule nicht nach Hause gekommen war. Der 19 Jahre alten Schülerin fiel das Mädchen mit dem wesentlich älteren Begleiter am Dienstag im Zug zwischen Bamberg und Coburg auf – ohne dass sie wusste, dass es als vermisst galt. Als sie später in sozialen Medien auf die Öffentlichkeitsfahndung stieß, informierte sie sofort die Polizei. 

Aufgrund ihres Hinweises konnte der Begleiter identifiziert werden. In der Wohnung eines 55-jährigen Coburgers fanden Ermittler das Mädchen und den 33-jährigen deutschen Verdächtigen. Am Mittwoch wurde der 33-Jährige wegen verschiedener Delikte einem Ermittlungsrichter vorgeführt; auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg sitzt er seitdem in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft, unter anderem wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern, dauern an.

Quelle: dpa

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Islamlehrer wegen Missbrauchs in Wohnheim verurteilt https://www.radioeins.com/islamlehrer-wegen-missbrauchs-in-wohnheim-verurteilt-1815081/ Thu, 30 Apr 2026 14:26:34 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:260430-930-16889 Ein Islamlehrer ist wegen sexuellen Missbrauchs und Körperverletzung von Minderjährigen vom Landgericht Ellwangen zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Zudem darf der Mann fünf Jahre lang nicht mehr als Erzieher von männlichen Jugendlichen arbeiten. «Es sind mehrere Kinder Opfer schwere sexueller Straftaten geworden», begründete der Vorsitzende der Kammer, Jochen Fleischer, das «harte Urteil». 

In seiner einstündigen Urteilsbegründung erläuterte er, dass die Kammer das umfangreiche Geständnis des Angeklagten honoriert habe. Das habe verhindert, dass die Kinder bis ins Detail hätten befragt werden müssen. Der 35-Jährige saß bereits seit Mitte Januar in Untersuchungshaft.

Der verheiratete Islamgelehrte und Vater von zwei kleinen Kindern hatte sich in einem Internat in Giengen an der Brenz (Kreis Heidenheim) in seiner Funktion als sogenannter Hoca (Türkisch für Lehrer) in 18 Fällen an türkischstämmigen Jungen vergangen. Bei den Betroffenen handelt es sich um acht Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren. Deshalb fand ein Großteil des Verfahrens unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In dem Internat leben Kinder und Jugendliche aus teils schwierigen Verhältnissen, die unter der Woche die öffentlichen Schulen besuchen.

Täter übernachtete im Schülerwohnheim 

Der im bayrischen Günzburg geborene deutsche Staatsbürger hatte in seiner Jugend selbst in dem Giengener Internat gelebt. Als Erzieher und Lehrer übernachtete er öfter in dem Schülerheim. Das nutzte er offensichtlich aus, um am späten Abend die Jungen unter anderem mit gemeinsamen Filmabenden in sein Büro zu locken und sie dort zu missbrauchen. Laut Anklage zwang er die Minderjährigen zu intimen Massagen und sexuellen Handlungen, bis hin zum Oralverkehr. Das wertete die Kammer als Vergewaltigung.

Der Mann hatte seine Stellung als religiöse Autorität betont, die Kinder unter Druck gesetzt und so zum Schweigen gebracht. Ein Hoca ist ein Religionsgelehrter, der Kindern und Erwachsenen die arabische Sprache, das Koran lesen und die Grundlagen des Islams beibringt. Er ist auch Ansprechpartner für religiöse und persönliche Fragen der Gemeindemitglieder. Die Hocas genießen deshalb unter den muslimischen Gläubigen hohen Respekt und gelten als Autoritätsperson. 

Teil des Verfahrens waren auch körperliche Misshandlungen. Einzelnen Kinder wurden Mund und Nase zugehalten. Ein Kind wurde durch einen Schlüsselbund am Bein verletzt. «Sie haben die Chance, nach zwei Drittel der Haft freizukommen», erklärte Richter Fleischer dem Mann. Die Gerichte prüften bei Sexualstraftaten eine vorzeitige Entlassung aber sehr kritisch: «Sie müssen sich auf den Hosenboden setzen und mitarbeiten. Sonst sitzen sie die ganze Zeit ab.»

Quelle: dpa

 

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