Panne zum Start der Corona-Impfungen

 

In den Impfzentren Coburg, Kronach, Lichtenfels, Kulmbach, Hof und Wunsiedel ist heute (27.12.) noch nicht geimpft worden. Es sind Zweifel an der Einhaltung der Kühlkette aufgekommen. Zusammen mit der Regierung von Oberfranken haben die betroffenen Landräte entschieden, dass die Charge sicherheitshalber nicht verimpft wird. Im Landkreis Lichtenfels haben die mobilen Impfteams aber dennoch die Pflegeeinrichtungen besucht, die Impfaufklärung gemacht und Unterlagen überprüft. Sobald der neue Impfstoff eintrifft, wird er umgehend verimpft.

 

Hier die Presseerklärung

 

Bei der Auslieferung der ersten Charge des Impfstoffes für die Impfzentren Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Hof und Wunsiedel Problemen bei der Nachvollziehbarkeit der Kühlkette. Beim Auslesen der Temperaturlogger, die in den zentral beschafften Kühlboxen beigelegt wurden, sind Zweifel an der Einhaltung der Kühlkette für den Impfstoff aufgekommen.

 

Die Betroffenen Landräte von Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Hof und Wunsiedel haben gemeinsam in einer Telefonkonferenz auch mit der Regierungspräsidentin von Oberfranken, Heidrun Piwernetz, das weitere Vorgehen besprochen und sind einheitlich der Auffassung, dass die Sicherheit für die Patienten oberste Priorität hat. „Sollte es nur den geringsten Anhaltspunkt geben, dass der Impfstoff nicht zu 100 % den Qualitätskriterien entsprechen, wird diese Charge auch nicht verimpft. Die Bevölkerung vertraut darauf, dass sie einwandfreien Impfstoff gegen das Corona Virus erhält und deswegen kann es keine andere Lösung geben“, fasst Landrat Christian Meißner, Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberfranken des Bayerischen Landkreistages zusammen.

 

„Wir müssen einen hohen Qualitätsanspruch gerade und insbesondere beim Impfstoff zu 100% erfüllen. Es geht bei der Impfung gegen das Corona-Virus nicht darum, wer am schnellsten, die meisten Impfdosen verimpft. Sicherheit und gewissenhafte Arbeit zum Wohle der Bevölkerung hat hier allerhöchste Priorität!“, erläutert Dr. Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof, das gemeinsame Vorgehen.