Klage: Landkreise fordern größere Rettungsplätze an ICE-Strecke

Großübungen an der ICE-Neubaustrecke haben es gezeigt: die Rettungsplätze an den Tunneln und Brücken könnten ruhig noch größer sein. Morgen (14.2.) befasst sich das Bundesverwaltungsgericht Leipzig mit einer entsprechenden Klage der Landkreise Sonneberg und Ilm-Kreis sowie des Freistaats Thüringen, wie das Freie Wort berichtet. Die Kläger wollen erreichen, dass die DB Netz AG die Rettungsplätze auf 3000 Quadratmeter vergrößert, z.B. an den Tunneln Goldberg, Masserberg und Bleßberg. Seit Jahren gibt es Kritik wegen der Platzproblematik – nicht nur in Thüringen. Wenn es zu einem Unfall mit einem ICE kommt oder ein solcher Zug wegen eines anderen Zwischenfalls evakuiert werden muss, müssten die Einsatzkräfte im Ernstfall über 800 Fahrgäste versorgen.