Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses., © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Kosten der Krankenhäuser um fünf Prozent gestiegen

Die Kosten der bayerischen Krankenhäuser sind im vergangenen Jahr um 4,9 Prozent auf 19,75 Milliarden Euro gestiegen. Der mit Abstand (rund 62 Prozent) größte Anteil ging dabei mit 12,31 Milliarden Euro auf die Personalkosten zurück, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Fürth mitteilte. Neben den Gehältern für die Ärztinnen und Ärzte sowie die Pflege- und Verwaltungskräfte machten die Sachkosten 36,5 Prozent der Ausgaben aus. In den Gesamtkosten sind auch Ausgaben für nichtstationäre Leistungen wie Ambulanzen oder die wissenschaftliche Forschung und Lehre enthalten.

Die Kosten der rein stationären Krankenhausversorgung beliefen sich im Jahr 2021 auf 17 Milliarden Euro, ein Plus um 4,6 Prozent. Somit kostete jeder vollstationäre Behandlungsfall im Schnitt 6710 Euro, pro Belegungstag waren es 917 Euro. Im Jahr 2021 zählten die Statistiker 2,53 Millionen stationäre Behandlungen in Bayerns Krankenhäusern.