Krimineller Grünschnitt in der Vestestadt

Wenn Büsche über das eigene Grundstück hinausragen, muss der Eigentümer sie zurückschneiden. Darauf weist die Stadt Coburg hin. Denn zuletzt hätten sich Beschwerden gehäuft. Sollten Verkehrsschilder durch Pflanzen verdeckt sein und dadurch ein Unfall passieren, haftet sonst der Grundstückseigentümer. In besonders gefährlichen Fällen kann die Stadt die Gewächse auch kostenpflichtig entfernen lassen. Eine Grafik zum korrekten Grünschnitt:

Quelle: Stadt Coburg

 

Ragen Bäume über die Grundstücksgrenze hinaus, so müssen Zweige, die das Vorbeigehen oder –fahren behindern oder gefährden, entsprechend entfernt werden. Im Bereich von Geh- und Radwegen ist hierbei eine lichte Durchgangshöhe von mindestens 2,50 Metern einzuhalten. Unter 2,50 Metern dürfen keine Äste auf dem Gehweg ragen. Der Rückschnitt muss bis zur Grundstücksgrenze erfolgen. Für den Kfz-Verkehr muss die Durchgangshöhe mindestens 4,50 Meter betragen. Sofern zwischen Fahrbahn und Grundstück kein Gehweg vorhanden ist, darf ein Sicherheitsraum von 0,50 m eingehalten werden.

Schonende Form- und Pflegeschnitte, etwa zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit, sind ganzjährig erlaubt. Sie sind von dem naturschutzrechtlichen Verbot, das in der Zeit von 01. März bis 30. September den Zuschnitt von Bäumen, Hecken und Gehölzen untersagt, ausdrücklich ausgenommen.