Kritik am Volksbegehren Artenvielfalt

Ab heute können sich Bürger für das Begehren in ihrer Stadt oder Gemeinde eintragen. Kritik kommt aber vom Bayerischen Bauernverband. Wie der Coburger Kreisobmann Flohrschütz gestern bei einem Pressegespräch erklärte, stehen auch die Bauern hinter dem Arten- und Insektenschutz. Gleichzeitig warnt er davor, das Begehren vorschnell zu unterschreiben. Wenn das bayerische Artenschutzgesetz geändert wird, hätten laut Flohrschütz vor allem die Landwirte die Konsequenzen zu tragen. Zum Beispiel sollen zehn Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Bayern in Blühflächen umgewandelt werden. BBV-Geschäftsführer Rebelein erklärte, dass es bisher Ausgleichszahlungen für solche Blühflächen gibt. Wenn sie aber verpflichtend werden, könnten die Zahlungen wegfallen, befürchtet Rebelein. Außerdem kritisiert der Bauernverband, dass bei den Forderungen die Kommunen und Privatleute nicht in die Pflicht genommen werden. Wie berichtet endet die Eintragungsfrist am 13. Februar. Hier können Sie sich über das Pro und Contra zum Volksbegehren informieren:

 

 

https://volksbegehren-artenvielfalt.de/

https://www.bayerischerbauernverband.de/themen/landwirtschaft-umwelt/nein-zum-volksbegehren-5600