Ein Mann füllt einen Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens aus., © Jonas Walzberg/dpa/Illustration

Küchenquelle unter vorläufiger Insolvenzverwaltung

Das aus der ehemaligen Küchensparte des Versandkonzerns Quelle hervorgegangene Unternehmen Küchenquelle steht unter vorläufiger Insolvenzverwaltung. Das Amtsgericht Nürnberg setzte am Freitag einen vorläufigen Insolvenzverwalter ein, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der Antrag auf Insolvenz war dort am Mittwoch eingegangen. Er ist mit drohender Zahlungsunfähigkeit begründet. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Zuvor hatten mehrere Medien über den Antrag berichtet.

Auch auf Social-Media-Kanälen von Küchenquelle wird der Insolvenzantrag bestätigt. Dort heißt es, Ziel des Antrags sei, das Unternehmen zu sanieren. Die Geschäftsführung erwarte nun die Entscheidung des Gerichts. Sobald diese vorliege, werde das Unternehmen «Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner sowie die Öffentlichkeit transparent informieren».