Landesregierung will sich aus Streit um B4-Ausbau raushalten

Beim Streitthema B4-Ausbau in Coburg will sich die Landesregierung raushalten. Angesichts der „zwischenzeitlich einsetzenden Diskussion in Coburg“ werde kein Druck auf die Akteure vor Ort aufgebaut, heißt es in einer Pressemitteilung, die der Landtagsabgeordnete Mittag und seine Mitstreiter verschickt haben (Landrat Straubel, dem CSU-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Hartan, dem Kreisvorsitzenden im Kreisverband des Bayerischen Gemeindetags, Reisenweber, und IHK-Präsident Herdan). Wie berichtet hatten sich die Politiker gemeinsam mit Brose-Chef Stoschek an Ministerpräsident Söder gewandt, um den vierstreifigen B4-Ausbau in Coburg noch einmal auf den Tisch zu bringen – obwohl der Stadtrat den Ausbau längst abgelehnt hatte. Eine verkehrssichere und leistungsfähige B4 sei nach wie vor Ziel, so die Unterzeichner des Briefs an den Ministerpräsidenten.