Lenkzeiten manipuliert: Prozess geht weiter

Er soll seine LKW-Fahrer in über 70 Fällen angewiesen haben, ihre erlaubten Lenkzeiten bewusst zu überschreiten. Deshalb steht der Leiter einer Speditionsabteilung im Kreis Coburg seit Montag vor Gericht. Heute (25.4.) geht es weiter. Außerdem soll der Mann Fahrtenschreiber mit Magneten manipuliert haben. Durch die Tricksereien konnte er zusätzliche 700 000 Euro verdienen. Dass durch die überschrittenen Lenkzeiten andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden, soll er in Kauf genommen haben. Zu den Vorwürfen hat der Angeklagte bisher geschwiegen.