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Literaturfest München stellt «Fragen an die Welt nach 1989»

München (dpa/lby) – Zum zehnjährigen Bestehen widmet sich das Literaturfest München in diesem Jahr der Frage, wie sich die Welt nach 1989 verändert hat. «Was ist passiert seit 1989? Welche gesellschaftspolitischen und künstlerischen Impulse haben die neuen Demokratien weltweit ausgelöst? Und wie können wir diese nutzen für ein gelingendes Miteinander?», beschrieb Tanja Graf, Leiterin des Münchner Literaturhauses, am Dienstag das Programm. Zu dem Festival vom 13. November bis 1. Dezember werden mehr als 120 Autoren erwartet.

Für die Programmreihe «forum:autoren» hat der diesjährige Kurator Ingo Schulze zu dem Motto «Einübungen ins Paradies. Fragen an die Welt nach 1989» unter anderem die Schriftsteller Frank Witzel, Dzevad Karahasan und Salman Rushdie eingeladen. Die Gäste werden ihre Werke vorstellen, eigens Texte zu dem Thema verfassen und an Diskussionsrunden teilnehmen. Als Höhepunkt des Literaturfestes wird am 25. November der Geschwister-Scholl-Preis verliehen.