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Löw kündigt personelle Veränderungen für Peru-Spiel an

München (dpa) – Bundestrainer Joachim Löw plant nach dem 0:0 gegen Weltmeister Frankreich personelle Veränderungen für den Test der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Peru. «Jetzt habe ich mir noch keine Gedanken gemacht über das Spiel am Sonntag. Aber es ist schon sehr wahrscheinlich, dass der eine oder andere Junge von Anfang an die Möglichkeit bekommt», sagte Löw am Donnerstagabend in München.

Gegen die Équipe Tricolore hatte der DFB-Chefcoach in der ersten Partie nach dem WM-Debakel praktisch ausschließlich auf Akteure gesetzt, die auch bei der Turnier-Enttäuschung in Russland dabei waren. In der Startelf standen ausschließlich WM-Spieler. In der Schlussphase kam noch Leroy Sané zum Einsatz, der von Löw im Trainingslager vor der WM aus dem Kader gestrichen worden war.

Gegen WM-Teilnehmer Peru am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) in Sinsheim können sich nun die Neulinge Nico Schulz (1899 Hoffenheim), Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain) und Kai Havertz (Bayer Leverkusen) Hoffnungen auf ihr Debüt im DFB-Trikot machen.

Löw verteidigte sein Festhalten an den Ex-Weltmeistern von 2014 für den notwendigen Neustart nach dem historischen Vorrunden-K.o. «Ich habe schon gesagt, dass der Einbau von jungen Spielern auch ein Prozess ist. Das wollte ich nicht von heute auf morgen. Man hat gesehen, dass Verteidiger wie Mats Hummels, Jérôme Boateng oder auch ein Toni Kroos extrem wichtig sind. Es ist wichtig, solche Spieler in der Mannschaft zu haben, die mit ihrer Klasse dagegen halten können.»