Loewe droht mit Wegzug

Der Fernsehhersteller hat der Stadt Kronach ein Ultimatum gestellt. Es geht erneut darum, dass Loewe einen Teil des ehemaligen Firmengeländes von der Stadt kaufen möchte. Wie die Neue Presse berichtet, hat die Chefetage des Fernsehherstellers in einem Brief an die Mitglieder des Stadtrats eine Einigung gefordert. Demnach möchte Loewe drei Millionen für das Areal zahlen, die Stadt soll aber knapp 6,8 Millionen verlangen. Zu viel für den Fernsehhersteller – auch weil auf dem Gelände Altlasten wie asbesthaltige Dachteile oder Rückstände giftiger Substanzen im Boden teuer entsorgt werden müssten. Wenn es bis Montag (31.5.) keine Einigung gibt, will die Firma – so wörtlich – „den Abzug von Loewe sowie den Erwerb eines neuen Grundstückes außerhalb von Kronach mit höchster Priorität umsetzen“. Der stellvertretende Bürgermeister Michael Zwingmann bestätigte der Neuen Presse, dass es noch keine Entscheidung gibt und dass die Gespräche zwischen Stadt und Loewe laufen.